Bundestagswahl 2013: Wahllokale in Düsseldorf gut besucht

Bundestagswahl 2013 : Wahllokale in Düsseldorf gut besucht

Die Wahllokale in Düsseldorf sind bis zum Mittag bereits gut besucht. Die Wahlhelfer in Düsseltal können zwar noch nichts konkretes zur Wahlbeteiligung sagen, glauben aber aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Jahre, dass dort etwa 45 bis 50 Prozent der Wahlberechtigten zur Urne gehen. Viele Bürger nutzen aber auch die Briefwahl.

Laut Helga Bock, Landeswahlleitern von NRW, teilte mit, dass die Wahlbeteiligung in Düsseldorf bis zum Nachmittag bei 58,35 Prozent (ohne Briefwahl) liege, mit Briefwahl liege die Beteiligung bei 78,98 Prozent. 2009 waren es hingegen zu diesem Zeitpunkt nur 54 Prozent.

Eine der Wählerinnen ist die Studentin Julia. Die 23-Jährige wählt in Düsseltal. Weil sie ursprünglich aus Hannover kommt, kennt sie die Düsseldorfer Kandidaten nicht genau. "Trotzdem ist es mir wichtig, dass mehr für die Bildung getan wird." Ein Ehepaar in Düsseltal wagt sogar eine erste Prognose: "Wir glauben, dass Thomas Jarzombek von der CDU gewinnt."

Wahlkampf ist "zu viel Gehabe"

Auch in Pempelfort werden die Wahllokale gut besucht. Viele Bürger nutzen das gute Wetter für einen Spaziergang und gehen noch auf dem Weg wählen. In Eller herrscht zur Mittagszeit ein reges Kommen und Gehen an der Grundschule an der Richardstraße. Die Wahlhelfer hatten gerade Schichtwechsel und starten frisch in die zweite Hälfte des Tages.

Christa von Seckendorff glaubt, dass die CDU wieder knapp mit der FDP regieren wird, die SPD aber noch mehr Stimmen erhält als vermutet. Den Wahlkampf sieht sie kritisch: "Ich würde den Wahlkampf abschaffen, er ist meiner Meinung nach überflüssig. Das ist mir zuviel Gehabe", sagt sie.

Der Wahlkampf der letzten Wochen hat Maria Wefers nicht geholfen, sie war bis kurz vor der Wahl noch unschlüssig, wem sie ihre Stimmen geben soll. Sie hat sich über die Inhalte der Parteien informiert und auch den Wahlomaten gemacht. "Ich vermute aber, dass Frau Merkel bleibt", glaubt sie.

Einige der Befragten glauben, dass das Ergebnis ganz eng wird und auf eine große Koalition hinauslaufen wird. "Das fände ich aber nicht gut, denn das würde den kategorischen Ausschluss von Randparteien bedeuten, was schädlich für die Demokratie ist", sagt ein junger Wähler, der nicht genannt werden möchte.

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