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Düsseldorf: Von Bozen bis Texel: Wo Dezernenten Urlaub machen

Düsseldorf : Von Bozen bis Texel: Wo Dezernenten Urlaub machen

Die Politik macht Pause – das heißt auch für die Dezernenten der Stadt: Zeit, mal durchzuatmen. Damit nicht die gesamte Führungsriege gleichzeitig Urlaub macht, gibt es natürlich auch in der Stadtverwaltung klare Vertretungsregeln.

Die Politik macht Pause — das heißt auch für die Dezernenten der Stadt: Zeit, mal durchzuatmen. Damit nicht die gesamte Führungsriege gleichzeitig Urlaub macht, gibt es natürlich auch in der Stadtverwaltung klare Vertretungsregeln.

Die Dezernenten müssen sich abstimmen, wer wann Ferien macht. In diesem Sommer sind Hans-Georg Lohe, Gregor Bonin und Burkhard Hintzsche in der ersten Ferienhälfte weg, die Kollegen Manfred Abrahams, Stephan Keller und Helga Stulgies haben in der zweiten Ferienhälfte frei. Und alle eint, dass sie Düsseldorf für ein paar Tage oder Wochen den Rücken kehren.

Kulturdezernent Hans-Georg Lohe ist zunächst in Bayreuth zu den Festspielen gefahren. Von dort ging es dann weiter in die Schweiz. In der übernächsten Woche kehrt er zurück. Ebenfalls schon unterwegs ist Schuldezernent Burkhard Hintzsche. Und dabei geht es in zwei entgegengesetzte Himmelsrichtungen. "Die erste Woche seiner Ferien verbringt er gerade auf Sardinien in Santa Margherita di Pula, die zweite treibt in westwärts, nach Holland.

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Baudezernent Gregor Bonin ist mit seiner Familie auf einer deutschen Insel unterwegs. Die Nordseeinseln liegen bei den Düsseldorfer Beigeordneten hoch im Kurs. Auch Verkehrsdezernent Stephan Keller zieht's mit seiner Familie dorthin. Texel steht in den letzten beiden Ferienwochen auf dem Plan. "Wir mögen die Insel", erzählt er. "Sie ist mit dem Auto gut erreichbar." Die fünfköpfige Familie hat ein Ferienhaus in Strandnähe gemietet. "Da gibt's gerade für Kinder immer viel zu entdecken", so Keller. Strandausflüge und Fahrradtouren über die Insel stehen auf dem Programm. "Wir freuen uns darauf, frische Luft zu tanken."

Auch Umweltdezernentin Helga Stulgies wird in ihren Ferien viel Zeit draußen verbringen. Allerdings deutlich höher über dem Meeresspiegel als ihr Kollege Keller. "Wir werden in zwei Wochen in Südtirol wandern gehen. Hochalpin", berichtet sie. Echter Aktiv-Urlaub steht an: Sechseinhalb bis achteinhalb Stunden jeden Tag unterwegs. Die Route führt von Bozen nach Trient. Für Stulgies ist es nicht der erste Wanderurlaub. Und sie fühlt sich fit: "Ich jogge ja regelmäßig." Vor allem freut sie sich aber auf die "Natur mit grandiosen Ausblicken."

Kämmerer Manfred Abrahams wird ab nächster Woche mit Frau und Tochter Andalusien bereisen. "Ein neues Ziel, das wir noch nicht kennen. Es wird eine Mischung aus Strandurlaub, Erholung und Kultur", erzählt er. Die Alhambra in Granada ist natürlich gesetzt. Ansonsten wird er es aber gemächlich angehen. "Die Büroarbeit bleibt zuhause. Ich habe einen Krimi und einen Historienroman im Gepäck." Er freut sich auf besseres Wetter und hat versprochen, gerne fünf bis acht Grad nach Düsseldorf zu schicken — in Gedanken. Das tröstet!

Hier geht es zur Bilderstrecke: Hier verraten die Dezernenten ihre Urlaubsziele