Kö-Lauf 2011 in Düsseldorf: Voller Erfolg trotz Regen und Hitze

Kö-Lauf 2011 in Düsseldorf : Voller Erfolg trotz Regen und Hitze

Trotz schwieriger Wetterbedingungen waren die Läufer vom 24. Düsseldorfer Kö-Lauf begeistert. Zum ersten Mal konnten auch behinderte und nicht-behinderte Läufer beim Reha-Care-Patenschaftslauf im Team starten.

Pünktlich um 11.30 Uhr hieß es "Auf die Plätze, fertig, los!" und eine Horde Kinder lief mit lautem Gebrüll über die Düsseldorfer Königsallee. 350 Meter galt es für die Teilnehmer des ersten Bambini-Laufs zu bestreiten. Stolz liefen die Eltern der Kleinen mit über die Königsalle und fotografierten den ersten Straßenlauf ihrer Schützlinge. Diejenigen, die nicht mitliefen, feuerten die Kinder des Jahrganges 2006 und jünger lauthals an.

Eine der stolzen Teilnehmerinnen des Bambini-Laufs ist Leni Martin. "Das hat wirklich ganz viel Spaß gemacht", sagt die Vierjährige und zeigt stolz ihre Urkunde. "Ich bin manchmal mit meiner Mama zum Üben auf den Sportplatz gegangen, damit ich das heute schaffe." Im nächsten Jahr, erklärt sie, will sie auf jeden Fall wieder mitlaufen.

Die vier Jungen Aaron Schroff, Simon Theuer, Jonathan Koller und Lars Kosofa sind ebenfalls stolz auf ihre Leistung. "Wir sind 1100 Meter gelaufen", erzählt Aaron Schroff stolz. Für die vier Jungen ist der diesjährige Kö-Lauf der erste Straßenlauf ihres Lebens, doch schon jetzt steht für sie fest: "Das war nicht das letzte Mal." Eine bestimmte Zeit zu laufen, war für die Neunjährigen nicht so wichtig. "Wir machen hier vor allen Dingen mit, weil es so viel Spaß macht", so Jonathan Koller.

Auch in diesem Jahr bot der Kö-Lauf für jeden etwas. Neben den Bambini-Läufen für die jüngsten Teilnehmer hatten auch Schüler und Hobbysportler jeden Alters die Möglichkeit, bei den verschiedenen Rennen ihr Bestes zu geben. In diesem Jahr gab es noch eine Besonderheit. Beim Reha-Care-Patenschaftslauf traten zum ersten Mal Teams aus einem behinderten und einem nicht-behinderten Läufer an.

Und dahinter steckt ein guter Grund. "Wir möchten mit diesen Paarläufen die Integration behinderter Menschen in den Alltag unterstützen", so Janine Mentzen. Sie arbeitet als Geschäftsführerin in der Behindertenwerkstatt Wfaa. Jeder hatte die Möglichkeit, sich als Begleitperson eines behinderten Teilnehmers anzumelden. "Die meisten Paare lernen sich jetzt kurz vor dem Lauf kennen", erklärt Janine Mentzen.

"Das ist alles etwas chaotisch, aber es ist schön, zu sehen, wie behinderte und nicht-behinderte Menschen ein gemeinsames Ziel verfolgen." Insgesamt über 80 Teams gingen beim Reha-Care-Lauf an den Start. Geübt wurde das Ganze einige Tage zuvor bei einem Probelauf im Südpark.

Bei insgesamt zehn verschiedenen Läufen konnten die Teilnehmer jeden Alters ihre läuferischen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Um 13.10 Uhr traten dann die besten Athleten beim zehn Kilometer langen Joachim-Erwin-Erinnerungslauf gegeneinander an. Der Star des Tages wurde Shadrack Kemboi. Der Kenianer belegte beim Spitzenlauf den ersten Platz mit einer Zeit von 28 Minuten und 43 Sekunden.

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