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Theodorstraße vierspurig ausgebaut: Viele Wege führen zum Dome

Theodorstraße vierspurig ausgebaut : Viele Wege führen zum Dome

Düsseldorf (dto). Dort, wo momentan noch Bagger und Planierraupen über die frische Asphaltdecke rollen, sollen in zwei Wochen bis zu 13.400 Besucher ihren Weg in den ISS Dome nach Rath zu Sport- und Konzertveranstaltungen finden. Um eine stressfreie An- und Abreise für die Besucher zu ermöglichen, ist die Theodorstraße zur Erschließung des ISS Domes vollkommen neu ausgebaut worden.

Die Theodorstraße wurde im Abschnitt zwischen Lichtenbroicher Weg und Wahlerstraße durchgehend vierstreifig ausgebaut. Die Strecke ist insgesamt rund zwei Kilometer lang. Da das vorhandene Brückenbauwerk über die A 52 keine ausreichende Breite für vier Fahrstreifen plus Fuß- und Radweg aufweist, war für Fußgänger und Radfahrer der Bau einer neuen Brücke über die A 52 erforderlich. Die 80 Meter lange Brücke kostete eine Million Euro, die Gesamtkosten des Ausbaus belaufen sich auf 25 Millionen Euro.

Um einen reibungslosen Verkehrsfluss zwischen der A 52 und dem Dome zu garantieren, wurde die Autobahn-Anschluss-Stelle Düsseldorf-Rath ausgebaut. Die Ausfahrrampe des östlichen Knotenpunktes erhielt einen Rechtseinbiege- und zwei Linkseinbiegestreifen. Die Einfahrrampe wurde im Einmündungsbereich zweistreifig angelegt und verjüngt sich im Zulauf auf die A 52 auf einen Fahrstreifen. In der Verbindungsrampe des westlichen Knotenpunktes wurde die Aufstellfläche für den schon vorhandenen doppelten Linkseinbieger noch einmal vergrößert. Laut Andrea Blome, Leiterin des Amtes für Verkehrsmanagement, sei der Anschluss an die A 52 aus ihrer Sicht "nicht mehr optimaler darzustellen." Ebenso sei durch den Ausbeu kein Durchgangsverkehr durch die umliegenden Wohngebiete zu erwarten.

Für die Besucher der neuen Halle stehen zwei Parkbereiche zur Verfügung: Ein Parkhaus mit 1.514 Plätzen (Parkgebühr: pauschal fünf Euro), das direkt neben dem Dome steht, und eine weitere Parkgelegenheit mit 422 Plätzen für VIP-Gäste unmittelbar unter der Halle. 85 Prozent des Individualverkehrs wird nach den Prognosen der externen Fachgutachter direkz von der Autobahn kommen. Laut Andrea Blome wird es, obwohl laut Schätzungen etwa 61 Prozent der Besucher mit Reisebus oder Auto anreisen werden, kaum zu einer Überlastung des Parkhauses kommen. Aus diesem Grund stelle sich die Frage nicht, ob man den Besuchern gegebenenfalls Parkmöglichkeiten auch außerhalb des Parkhauses anbietet.

Doch auch, wer nicht mit dem Auto anreist, kann den ISS Dome über eine gute Anbindung über den öffentlichen Nahverkehr erreichen, nach Schätzungen werden das etwa 37 Prozent der Besucher sein. Lediglich zwei Prozent werden zu Fuß oder mit dem Rad erwartet. Pendelbusse transportieren die Besucher bei Veranstaltungen vom S-Bahnhof in Unterrath (gleichzeitig Endhaltestelle der Linien 707 und 715) und aus Rath (Endhaltestelle der Linie 701) in kurzer Fahrt zum Ziel.