Festival in Düsseldorf: Viel Werbung für "Turkayropa"

Festival in Düsseldorf : Viel Werbung für "Turkayropa"

Es ist eine ungewöhnliche Veranstaltung, für die zurzeit auf großen Plakaten an den Stadtzufahrten geworben wird: Beim "Turkayropa"-Festival in der Esprit-Arena treten am 8. Dezember deutsche und türkische Popstars mit einem Symphonie-Orchester auf. Mit bei dem Konzert im überdachten Fußballstadion sind – als deutsche Künstler – Sarah Connor und Adel Tawil, Sänger von "Ich & Ich" sowie das in Düsseldorf ansässige Vox Artis Philharmonic Orchestra, das sich auf die Begleitung von Popmusikern spezialisiert hat.

Es ist eine ungewöhnliche Veranstaltung, für die zurzeit auf großen Plakaten an den Stadtzufahrten geworben wird: Beim "Turkayropa"-Festival in der Esprit-Arena treten am 8. Dezember deutsche und türkische Popstars mit einem Symphonie-Orchester auf. Mit bei dem Konzert im überdachten Fußballstadion sind — als deutsche Künstler — Sarah Connor und Adel Tawil, Sänger von "Ich & Ich" sowie das in Düsseldorf ansässige Vox Artis Philharmonic Orchestra, das sich auf die Begleitung von Popmusikern spezialisiert hat.

Die beteiligten türkischen Musiker sind in ihrer Heimat Stars und unter türkischen Einwanderern in Deutschland sehr populär, den meisten Deutschen dürften Namen wie Funda Arar, Kubat und Mustafa Sandal aber bislang kein Begriff sein. Immerhin über Umwege werden viele Radiohörer aber Sezen Aksu kennen — sie hat das Lied "Simarik" komponiert, den Küsschen-Hit des türkischen Sängers Tarkan, der auch hierzulande sehr erfolgreich war. Neu dazugekommen im Programm ist kürzlich Emre Aydin, der größte türkische Rockstar.

Der Veranstalter, die in Neuss ansässige Gesellschaft "CBC Culture Bridge Concerts", versteht das Konzert als interkulturelle Begegnung. "Lasst uns gemeinsam feiern, eine musikalisch-kulturelle Brücke schlagen", heißt es auf der Internetseite. Der Name "Turkayropa" ist ein Kunstwort, das die beiden Einflüsse vereinen soll.

Der Veranstalter hat sich viel vorgenommen: 50 000 Karten zum Preis von 52 bis 74 Euro sollen verkauft werden. Der Vorverkauf läuft, wie viele Tickets weg sind, verrät man nicht. Vor allem seit der großen Plakatierung gebe es aber großes Interesse, sagt Gülsen Yavuz, Sprecherin vom Veranstalter CBC. "Der Verkauf läuft wirklich gut."

Um die Arena vollzukriegen, hoffen die Veranstalter auf starke Unterstützung durch die in Deutschland lebenden Türken und hoffen, dass auch viele Besucher aus anderen deutschen Städten anreisen. Man wolle der türkischen Community das Gefühl geben, nach Hause zu kommen, hieß es bei der Präsentation des Festivals im Juli. Nicht nur die Musik, sondern auch das Essen soll deshalb landestypisch sein.

(RP)