Düsseldorf: Verleih von Elektro-Autos geplant

Düsseldorf : Verleih von Elektro-Autos geplant

Es werden 31 E-Mobile gekauft, die betrieblich und privat genutzt werden.Die Flotte von Elektro-Autos in Düsseldorf wird mit einem Schlag um 31 Fahrzeuge vergrößert. Im Rahmen eines Modellprojektes werden sie von Stadtverwaltung, von den Stadtwerken und von dem Unternehmen Drive Car Sharing angeschafft.

Damit sie möglichst oft über die Straßen rollen, sollen sie sowohl für betriebliche Fahrten als auch privat genutzt werden. Das erklärte Umweltdezernentin Helga Stulgies bei der Vorstellung des Modellprojektes namens E-Carflex Business. Die Stadtverwaltung hat die Federführung des Projektes übernommen, "weil wir umweltverträgliche Mobilität voranbringen wollen", erklärte Stulgies.

Mit dem Projekt sollen neue Geschäftsmodelle entwickelt und erprobt werden "mit dem Ziel, die teuren Elektro-Fahrzeuge, die die Autohersteller anbieten, möglichst gut zu nutzen", sagte Dirk Inger vom Bundesverkehrsministerium.

Die Erkenntnisse sollen Grundlage für Verkehrs- und Förderungspolitik deutschlandweit sein. Deshalb übernimmt der Bund mehr als 2,2 Millionen Euro der mit 3,6 Millionen Euro veranschlagten Kosten.
Als erstes werden Elektromobile angeschafft. "Wir vergrößern unsere Flotte um zwölf Opel Ampera, die sofort über das normale Car-Sharing vermietet werden", sagte Andreas Allebrod, Geschäftsführer von Drive Car Sharing. Von der Stadtverwaltung werden zehn, von den Stadtwerken neun E-Mobile gekauft. In einem ersten Schritt werden sie nur für Betriebsfahrten genutzt.

"In einer zweiten Phase sollen von den Mitarbeitern außerhalb der Geschäftszeiten privat genutzt werden", erläuterte Stulgies. In einem dritten Schritt sollen sie dann von allen Düsseldorfern im Rahmen von Car-Sharing genutzt werden. Die organisatorischen Voraussetzungen wird Drive Car Sharing schaffen.

Zugleich werden die Stadtwerke in der Region Düsseldorf weitere 40 Ladestationen für E-Mobile installieren. "Der Ausbau der Infrastruktur ist wichtig, wenn E-Mobilität erfolgreich sein soll", sagte Stadtwerke-Chef Udo Brockmeier. Ob das Vorhaben die Wünsche der Kunden trifft und was geändert werden sollte, wird das Wuppertal-Institut für Klima in einer Begleitforschung untersuchen.

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