Düsseldorf-Süd: Verkehrskonzept für den Süden

Düsseldorf-Süd: Verkehrskonzept für den Süden

Laut Planungsdezernentin Cornelia Zuschke soll es 2019 vorliegen.

Dass die Liberalen im Stadtsüden nicht müde wurden, von der Verwaltung ein Verkehrskonzept für den Düsseldorfer Süden zu fordern, wird jetzt belohnt. Planungsdezernentin Cornelia Zuschke, die in der Düsseldorfer Stadtverwaltung auch für das Thema Mobilität zuständig ist, hat bei ihrem Antrittsbesuch in der Bezirksvertretung 10 auf Anfrage von FDP-Ratsherr Thomas Nicolin bestätigt, dass die Verwaltung daran arbeitet. Doch nicht nur für den Düsseldorfer Süden, sondern auch für den Stadt-Norden soll es so etwas geben. Gesamtstädtisch verwies Zuschke auf ein zu erstellendes integriertes Mobilitätskonzept für ganz Düsseldorf. Die Arbeiten daran haben laut Zuschke im Herbst begonnen. Auf dem Tisch liegen soll das Papier in zwei bis drei Jahren.

Doch schon vorher soll es die beiden Teilkonzepte für den Süden und den Norden geben. Im Laufe dieses Jahres sollen die Rahmenbedingungen festliegen sowie ein Büro gefunden werden, die diese erstellt. Für das kommende Jahr sollen dann Finanzmittel dafür in den städtischen Etat eingestellt werden, sagte Zuschke. Die Bezirksvertretung 9 fordert seit vielen Monaten die Verwaltung zum Handeln auf. Bislang, so die Kritik, habe es immer nur Einzelfallbetrachtungen gegeben, beispielsweise für den geplanten Hafen-Ausbau in Holthausen oder die Ansiedlung eines weiteren Logistikers im Stadt-Süden. Nicht bedacht seien dabei aber etwa die zunehmenden Verkehre in den Benrather Osten durch die Eröffnung des Albrecht-Dürer-Kollegs oder der ganzen neuen Wohnungsbauprojekte. Es fehlt der BV 9 bislang ein Gesamtblick auf den Süden. Die Politiker aus dem Stadtbezirk 10 gaben Zuschke mit auf den Weg, über den Tellerrand hinauszuschauen. Beispielsweise aus Richtung Langenfeld kommt viel Schwerlastverkehr über die B8 in die Stadt hinein.

(rö)