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Veloroute auf der Gutenbergstraße in Düsseldorf sorgt für Irritation

Kommunalpolitik in Düsseldorf : Veloroute auf der Gutenbergstraße sorgt weiter für Irritation

Die Stadt soll das Konzept in der Bezirksvertretung 7 erläutern, fordern Politiker. Auch bei den Mountainbike-Strecken im Grafenberger Wald gibt es Klärungsbedarf.

Am kommenden Dienstag, 25. Mai, kommt die Bezirksvertretung 7 ab 17 Uhr in der Aula des Gerresheim-Gymnasiums, Am Poth 60, zusammen. Folgende Themen könnten für Bürger von Interesse sein.

Containeranlage Das Marie-Curie-Gymnasium wird erweitert. Um den Schulbetrieb während der zweijährigen Bauphase aufrechterhalten zu können, ist nun die Aufstellung eines zweigeschossigen Containerdorfes in der Mitte des Schulhofes erforderlich. Dort werden insgesamt sechs Klassenzimmer Platz finden. Im Erdgeschoss der H-förmigen Anlage werden vier Klassenräume errichtet, die durch einen Flur in der Mitte verbunden sind. Über dem westlichen Teilbereich befinden sich zwei weitere Klassenräume. Erschlossen wird die Containeranlage, genau wie die bestehenden Gebäude des Gymnasiums, über einen Zufahrtsweg ausgehend von der Gräulinger Straße.
Fahrradstraße Die Umsetzung der geplanten Velorouten in Düsseldorf hat besonders an der Limburg- und der Gutenbergstraße für Verunsicherung gesorgt. Anwohner haben Sorge, dass bei Schaffung einer Fahrradstraße auf der Strecke künftig alles dem Zweiradverkehr untergeordnet sein wird und insbesondere die Gutenbergstraße dann auch nicht mehr wie bisher für Kinder als Spielort geeignet sein wird. Vor diesem Hintergrund werden CDU, SPD und FDP die Verwaltung in einem Antrag bitten, das Konzept in einer künftigen Sitzung ausführlich vorzustellen. Auch soll es unbedingt eine persönliche Information der unmittelbar betroffenen Anwohner geben.


Mountainbike-Strecke Nach dem Bericht unserer Redaktion über den geplanten Rückbau von durch Mountainbiker im Grafenberger Wald errichteten Rampen hat sich nun auch die CDU des Themas angenommen und beantragt, dass die Verwaltung die Maßnahme der Bezirksvertretung vorstellt. Darüber hinaus soll auch der Zustand des Stadtwaldes ganz allgemein dargelegt, eine mögliche alternative Mountainbike-Strecke in diesem Bereich unter Berücksichtigung des Natur- und Umweltschutzes sowie unter Beteiligung der Mountainbiker geprüft und nicht zuletzt ein Vorort-Termin mit einem Vertreter des Forstamtes zur Darstellung der Schadensareale ins Auge gefasst werden.
Shared Space Die Bezirksvertretung 7 hatte die Verwaltung gebeten, zu prüfen, ob die Hülsmeyerstraße in Ludenberg zu einer Shared-Space-Fläche umgewandelt werden könne. Die Stadt lehnt das aber ab, da nach gegenwärtigem Straßenverkehrsrecht „nur in Straßenräumen mit hohem Aufenthalts- und Querungsbedarf öffentliche Räume entsprechend der Shared-Space-Idee realisiert werden können“. Das sei bei der Hülsmeyerstraße in einem Wohngebiet nicht der Fall.