"Urban Sports Club" in Düsseldorf: Sport-Flat bringt Sie zu 23 Fitness-Angeboten

"Urban Sports Club" : Neue Sport-Flat gilt für 23 Fitness-Angebote in Düsseldorf

Montag Zirkeltraining, Mittwoch Zumba und am Freitag zum Kampfsport: Wer von Sport einfach nicht genug kriegt, der kann jetzt eine Flatrate buchen. Das Angebot des Berliner Startups "Urban Sports Club" ermöglicht den Zugang zu verschiedenen Fitness-Anbietern mit nur einer Mitgliedschaft. 23 Sportpartner in Düsseldorf sind dabei.

Im Winter in die Volleyballhalle, im Sommer ins Freibad und nebenbei noch eine Runde Krav Maga Kampfsport und das, ohne sich bei jedem Anbieter einzeln anmelden zu müssen oder langfristige Vertragsbindung einzugehen. "Egal wie das Wetter ist, egal auf welche Sportart ich gerade Lust habe oder wo ich mich gerade befinde. Ich habe immer die Möglichkeit, genau den Sport zu treiben, der zu meiner aktuellen Situation passt", fasst Benjamin Roth die Idee hinter dem "Urban Sports Club" zusammen. Das Startup von ihm und Mitgründer Moritz Kreppel bietet eine monatlich kündbare Fitness-Flatrate für Sportfans an.

Das Besondere daran: Mit der Mitgliedschaft im "Urban Sports Club" können die Kunden nicht nur in einem Sportstudio oder einer Fitnesskette trainieren, sondern bei allen eingetragenen Partnerunternehmen. Egal ob man gerade in München, Berlin oder Frankfurt ist. Dafür muss sich der Nutzer lediglich auf der Internetseite oder in der "Urban Sports Club"-App ein Sportangebot aussuchen. Anschließend scannt er vor Ort einen QR-Code mit der dazugehörigen App ein und erhält einen digitalen Ausweis, der wie eine normale Mitgliedskarte an der Kasse vorgelegt werden kann. Bei Sportangeboten mit begrenzter Teilnehmerzahl ist zusätzlich eine digitale Voranmeldung nötig.

Von Berlin bis Düsseldorf

In acht Städten in Deutschland haben die Gründer des "Urban Sports Club" bereits Partnerunternehmen für ihr Angebot gewonnen. Seit Oktober dieses Jahres können auch Fitnessfans aus Düsseldorf die Sport-Flatrate nutzen. 23 verschiedene Sportpartner gibt es in der Region bereits, die meisten finden sich in der Nähe der Düsseldorfer Altstadt. "Wir wollen unser Angebot in Düsseldorf langfristig auf mindestens 40 bis 50 Fitnessunternehmen erweitern" sagt Roth. Auch ein Angebot in Essen und anderen Städten in NRW ist bereits geplant. "Weil viele Städte in NRW eng beieinander liegen und viele Menschen täglich zwischen Wohnort und Arbeitsplatz pendeln, sehen wir da großes Potenzial", meint der Gründer. Die Nachfrage für das Angebot sei groß, auch aus kleineren Städten wie Bochum oder Gelsenkirchen erreichten das Startup Anfragen, wann der "Urban Sports Club" dort angeboten werde.

Gerade bei der jüngeren Zielgruppe kommt das Angebot gut an und auch allgemein sind die Gründer zufrieden. "Unsere Mitgliederzahlen liegen im mittleren vierstelligen Bereich und wir können jeden Monat ein gutes Wachstum aufweisen", sagt Roth. Neben privaten Nutzern sehen die Gründer auch Unternehmen als eine starke Zielgruppe an. "Für Firmen wird es immer wichtiger in die Gesundheit ihrer Mitarbeite zu investieren", sagt Roth "Mit dem 'Urban Sports Club' können die Unternehmen verschiedene Interessen abdecken, ohne dass sie mit mehreren Anbietern einen Vertrag abschließen müssen und die Mitarbeiter entscheiden anschließend selbst, wo und wann sie Sport treiben möchten."

Die unterschiedlichen Zielgruppen des Startups spiegeln sich auch in den Preisen wieder. Für Gelegenheitssportler oder Fitnessfans, die neben ihrer Hauptsportart neue Angebote ausprobieren wollen, gibt es eine Flatrate für 29,99 Euro pro Monat. In dieser Preisklasse ist die Nutzung der teilnehmenden Fitnessbetriebe auf vier Besuche im Monat beschränkt, außerdem können zum Beispiel keine Teamsportangebote genutzt werden. Wer sich für die mittlere Preisklasse entscheidet, zahlt 59 Euro monatlich und kann das Angebot dafür beliebig oft in Anspruch nehmen. Die L-Flatrate, in der auch das Training mit einem Personal Trainer oder EMS enthalten sind, ist vor allem auf Vielsportler oder Unternehmen ausgerichtet und kostet 99 Euro pro Monat.

Muskelkater statt Schweinehund

Mit der flexiblen Sport-Flatrate wollen die Gründer die Lust an der sportlichen Betätigung fördern und gleichzeitig gegen die Gründe angehen, mit denen der innere Schweinehund einen doch oft davon abhält, regelmäßig etwas für die eigene Fitness zu tun. Solche Ausreden kennen Roth und Kreppel aus ihrem Bekanntenkreis zu Genüge: "Wir haben schon von vielen Menschen gehört, dass sie eine neue Sportart angefangen haben und dann nach ein paar Monaten bemerkt haben: Das ist doch nicht das Richtige für mich", erinnert sich Roth. Oft ist das Sportangebot zu weit von Arbeitsplatz oder Wohnung entfernt, die Zeiten für Kurse waren zu unflexibel oder man stellt fest, dass man doch lieber eine andere Sportart machen würde, hat aber einen längerfristigen Vertrag abgeschlossen. "Urban Sports Club" soll die Menschen dazu anregen mehr für sich selber zu tun - mehr Sport zu treiben oder neue Sportarten auszuprobieren. Muskelkater statt Schweinehund" fasst Roth das Konzept zusammen.

Die Idee zu dem Startup kam den Gründern bereits 2013 in Berlin. "Wir haben damals im ganz kleinen Umfang angefangen und uns vollständig selbst finanziert. Es ging vor allem darum, zu testen, ob wirklich das Interesse an unserem Angebot besteht, das wir uns vorgestellt hatten", erzählt Roth. Die Gründer gingen persönlich zu allen Kooperationspartnern, um ihnen ihr Konzept vorzustellen und die Verträge auszuhandeln. Die Mitgliedskarten für die ersten Kunden bastelten Roth und Kreppel in der Anfangszeit noch mit der Hand zusammen. 2015 wurde die Papiervariante dann durch die App und die "Urban Sports Club"-Website ersetzt.

Doch damit ist die Entwicklung für die Gründer noch lange nicht abgeschlossen. "Es gibt viele Punkte, die wir noch vereinfachen können, um die Nutzung des 'Urban Sports Club‘ noch angenehmer und leichter für unsere Kunden zu gestalten", ist sich Roth sicher. Dazu gehört, neben der Ausweitung des Angebots auf weitere Städte, auch die Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit von Website und App. So soll man in Zukunft noch leichter Freunde zum gemeinsamen Sport einladen können, etwa über Facebook. Eben alles, was die Kunden dazu bringt, denn eigenen Schweinehund zu überwinden und sich mehr sportlich zu betätigen.

Hier geht es zur Webseite des "Urban Sports Club".

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