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UPS-Deutschland-Chef Frank Sportolari ist gestorben

Frank Sportolari ist tot : Ein Italo-Amerikaner aus Düsseldorf mit großem Herz

Er war ein erfolgreicher Manager und sympathischer Mensch. Jetzt ist UPS-Deutschland-Chef Frank Sportolari nach kurzer schwerer Krankheit gestorben. Ein Nachruf.

Es gibt Menschen, die sind aus professionellen Gründen eifrige Netzwerker und pflegen ein  freundliches Auftreten. Bei Frank Sportolari, dem Präsidenten von UPS Deutschland, merkte man schnell: Dieser Mann ist wirklich so, er mag Menschen und hat obendrein ein großes Herz, das auch für die Benachteiligten der Gesellschaft schlägt. Nun ist der Italo-Amerikaner nach kurzer schwerer Krankheit kurz vor Erreichen des Rentenalters gestorben. Er hinterlässt seine Frau und sechs Kinder.

Sportolari hatte ein gewinnendes Wesen. So wie er sich mit allen UPS-Fahrern duzte, bewegte er sich unkompliziert und sicher auf dem politischen Parkett. Gesellschaftliche Termine nahm er auf lokaler und nationaler Ebene wahr, und dass er 2018 zum Präsidenten der Amerikanischen Handelskammer (AmCham) in Deutschland  gewählt wurde, passte zu seinem steten Einsatz für die transatlantischen Handelsbeziehungen.

Seit 1980 lebte der US-Amerikaner aus Chicago in Europa.  2011 kehrte er nach Deutschland zurück, wo er 1986 seine UPS-Karriere gestartet hatte. Er lebte in Gerresheim und pendelte zum Dienstsitz in Monheim und der deutschen UPS-Zentrale in Neuss.

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Der NRW-Chairman der AmCham, Alexander Schröder-Frerkes,  zeigte sich tief betroffen über den Tod des langjährigen Wegbegleiters. „Ich bin tieftraurig über diese Nachricht und dankbar, dass ich ihn vor zwei Wochen noch einmal sprechen konnte“, sagte er. Sportolari habe er als die „Verkörperung des positiven Amerikaners“ gesehen, einen zupackenden, offenen und stets hilfsbereiten Mann, der sich nach Kräften für seine Ziele und Ideale einsetzte.

Schröder-Frerkes sagte, Sportolari sei bewundernswert gefasst mit seiner Krankheit umgegangen und habe eine große Dankbarkeit für sein erfülltes Leben vermittelt. Im letzten Gespräch habe er gesagt: „Du musst dir keine Sorgen machen, ich bereue nichts an meinem Leben.“ Sportolari war ein großer Sportfan, sah gerne Basketball und Eishockey, war wiederholt mit Sohn und Schröder-Frerkes beim Eishockey. Er sei die Verkörperung eines Italo-Amerikaners gewesen, mit großer Familie und lebhafter Art.

Heribert Klein (Unicef) hebt das soziale Engagement Sportolaris hervor, regelmäßig habe er große Spendensummen für die Kinder der Welt beigebracht und sei dafür 2019 geehrt worden. Auch im Verein „Gemeinsam gegen Kälte“ von Cellist  Thomas Beckmann hat er sich engagiert.