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Unwetter in Düsseldorf: Wetterwarnung vor schweren Gewittern​ - Stadt trifft Vorkehrungen​

Stadt Düsseldorf trifft Vorkehrungen : Wetterwarnung vor schweren Gewittern

Auch am Freitag müssen sich die Menschen in Düsseldorf auf ungemütliches Wetter einstellen - vor allem ab dem Nachmittag. Genaue Prognosen, wo die Gewitter am heftigsten werden, sind schwierig. Die Stadt trifft bereits erste Vorkehrungen.

Ab Freitagmittag werden auch über Düsseldorf schwere Unwetter mit Gewittern, heftigem Starkregen, Hagel und Orkanböen bis 130 km/h erwartet. Laut DWD können bis zu 40 Liter Regen pro Stunde auf einen Quadratmeter zusammenkommen, in Extremfällen sogar 60 Liter, die Hagelkörner können Größen bis zu fünf Zentimeter erreichen.

Aufgrund der Warnung hat das Garten-, Friedhof- und Forstamt in Düsseldorf Vorkehrungen getroffen. Bürgern werden zur Vorsicht aufgerufen und davor gewarnt, Wälder direkt nach Unwettern zu betreten. Es bestehe die Gefahr herabstürzender Äste, so die Stadt in einer Mitteilung.

Auch die Feuerwehr ruft dazu auf, sich bei Gewittern möglichst nicht im Freien aufzuhalten. Die Schulen werden bislang, anders als im Regierungsbezirk Köln, nicht vorzeitig beendet.

Bisher wurden folgende Vorkehrungen getroffen:

Stadtwald Die Forstverwaltung warnt davor, während und nach dem Sturm die Wälder im Stadtgebiet zu betreten. Es ist mit herabfallenden Ästen und umstürzenden Bäumen zu rechnen. Die Gefahr bleibt auch nach dem Sturm bestehen. Angebrochene Bäume können oft auch erst später umfallen und in den Baumkronen verkeilte Äste hinabfallen.

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Wildpark Der Wildpark bleibt am Freitag geschlossen und öffnet voraussichtlich am Samstag wieder.

Park- und Grünanlagen Das Gartenamt ruft die Bevölkerung dazu auf, Park- und Grünanlagen während des Unwetters zu meiden. Je nach Schwere des Unwetters kann auch am Wochenende die Gefahr von herabfallenden Ästen bestehen.

Friedhöfe Sofern es die Sicherheit auf den Friedhöfen zulässt, werden alle terminierten Beerdigungen am Freitag stattfinden. Nach Abschluss der Bestattungen werden die Friedhöfe gesperrt und voraussichtlich am Samstag wieder geöffnet. Am Samstag werden Mitarbeiter des Gartenamtes die Schäden im Stadtwald sowie in den Grünanlagen und Friedhöfen erfassen. Der Bestattungsbetrieb am Montag soll möglichst gewährleistet werden.

Der stärkste Niederschlag sei in der Nordhälfte von NRW zu erwarten, teilte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) mit. Mit stärkeren Windböen sei eher in der Südhälfte des Landes zu rechnen. Die Kriterien für das Unwetter betreffen demnach jedoch das ganze Land.

Dem Sprecher zufolge könnte der DWD, wie bereits am Vortag, ab Freitagmittag großflächig vor Unwetter warnen. Es sei auch damit zu rechnen, dass Warnungen vor extremen Unwettern der Stufe 4 herausgegeben würden. „Wer nichts vorhat, soll auch lieber zu Hause bleiben“, sagte der Sprecher. „Wir erwarten lokale Sturmböen mit 100 bis 130 Stundenkilometern.“

(csr)