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Düsseldorf-Gerresheim: Unterschriften für den Umbau der Benderstraße

Düsseldorf-Gerresheim : Unterschriften für den Umbau der Benderstraße

Gegen die Forderungen von Gerresheimern, die Benderstraße nicht umzubauen, die Gehwege schmal zu lassen und das Parken in zweiter Reihe zu tolerieren, machen andere Bewohner des Stadtteils mobil. Sie sammeln Unterschriften, mit denen sie den ihrer Meinung nach dringend nötigen Umbau in eine fußgänger- und fahrradfreundliche Einkaufsstraße untermauern wollen.

Das Parken in zweiter Reihe, das von Polizei und Verkehrsüberwachung toleriert werde, bedeute eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer, vor allem der Radfahrer. Denn in Folge des Abstellens der Autos auf der Fahrbahn habe es auf der Benderstraße bereits mehrfach schwere Unfälle mit Verletzungen der Radfahrer gegeben, schreiben die Befürworter des Umbaus in einem offenen Brief an Bezirksvorsteher Hanno Bremer. Weil durch den Umbau der Benderstraße nach den Angaben der Planer insgesamt keine regulären Parkplätze wegfallen würden, könne mehr für die Sicherheit getan werden. Auf einer weniger gefährlichen Straße könnten mehr Kunden als bisher mit dem Fahrrad kommen.

Die Initiatoren der Unterschriftensammlung lehnen zudem den Kompromiss ab, von dem nach einem Gespräch mit OB Dirk Elbers sowie Ratsmitgliedern der FDP und der CDU die Rede ist: Nur der obere Teil der Benderstraße zwischen Auf der Hardt und Von-Gahlen-Straße soll auf eine Fahrspur verengt werden, der untere Teil so bleiben, wie er ist. Die Initiative fordert den Umbau auf der gesamten Länge. Das sei auch das Ergebnis des sogenannten Moderationsverfahrens, das die Stadt mit großem Aufwand zusammen mit Bürgern betrieben habe. Wenn das Ergebnis nicht umgesetzt werde, werde das Verfahren zu einer Farce.

Der Streit über den Umbau der Benderstraße und die Folgen sind auch Thema einer Bürgerversammlung der SPD am Donnerstag, 10. Mai, um 19.30 Uhr im Bürgerhaus, Am Wallgraben 38.

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