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Spätsommer in Düsseldorf: Unsere Tipps für die letzten warmen Tage

Spätsommer in Düsseldorf : Unsere Tipps für die letzten warmen Tage

Bis zu 22 Grad sollen es am Wochenende werden. Vielleicht die letzte Gelegenheit dieses Jahr für schöne Stunden unter freiem Himmel.

Es war teils schon etwas frisch in den letzten Tagen, aber am Wochenende rafft sich der Spätsommer noch einmal auf und will uns mit der schönen Jahreszeit versöhnen, die in diesem Jahr tatsächlich nur ein grün angestrichener Winter war. Aber weil Genießen viel schöner ist als Beschweren, geben wir hier fünf Tipps für die vermutlich letzten warmen Tage des Jahres, die vor uns liegen. Natürlich haben sie allesamt Ziele unter freiem Himmel zum Ziel.

Rheinfahrt Ob Tourist oder Düsseldorfer - den besten Blick auf die Stadt hat man einfach vom Wasser aus! Bei der DMT zum Beispiel läuft die Schifffahrt-Saison nur noch bis Ende Oktober, und Schiffchen fahren bei schönem Wetter ist ohnehin viel besser als bei Wind und Regen. Täglich legen die "MS Warsteiner" und die "MS Heinrich Heine" vom Anleger am Burgplatz ab. Von dort schippern die Besucher 60 Minuten zwischen Altstadt und Medienhafen hin und zurück. Sechs Fahrten werden pro Tag angeboten, die erste um 10 Uhr, und wer den Sonnenuntergang sehen will, der sollte die letzte Tour um 18 Uhr buchen. Für alle, die das Oktoberfest mal bei Wellengang erleben wollen, bietet die Weiße Flotte am morgigen Samstag eine Schifffahrt (20 bis 0 Uhr) samt bayrischem Buffet und Musik zum Schunkeln an.

Königsallee Wer allerdings schnell seekrank wird, der kann Stadt und Leute auch auf dem Trockenen erkunden - am besten auf der Königsallee. Viele Restaurants laden dazu ein, stellen sogar wärmende Fleece-Decken zur Verfügung, falls es einem am späteren Nachmittag doch mal kalt werden sollte. Und von oben strahlt ja auch immer noch ein Heizpilz. Was man auf diesen wenigen Metern alles beobachten kann, könnte Stoff für viele Filme, aber besser noch Basis für unendlich viele Styling-Beratung liefern. Herren in karierten Kurzarm-Hemden und offenen Sandalen, junge Frauen in echt viel zu knappen Leggings, die viel zu viel offenbaren, aber eben auch wahre Ladys im Chanel-Blazer, die Longchamp-Tasche am Arm und die schwarz-glänzenden Pumps am Fuß. Zwei Stunden vergehen so wie im Fluge, nirgendwo anders kann man so gut lästern, sehen und wird dabei sogar gesehen.

Grafenberger Wald Vom Stadtwald hatte man in diesem Jahr nicht viel. Nach dem Orkan am Pfingstmontag war er für lange Zeit gesperrt, da immer noch Äste herunterzufallen drohten. Dank des Engagements von Feuerwehr, Stadt und sogar der Bundeswehr ist der Wald aber nun wieder offen, nicht nur für Spaziergänger, sondern auch für Läufer, die dort eine der schönsten und sicher die bergigste Strecke der Stadt finden. Wie auch immer man sich fortbewegt: Beim ersten Besuch nach "Ela" kommt man ins Staunen, mit welcher Wucht das Unwetter die Stadt getroffen hat. Wo riesige, teils Jahrhunderte alte Bäume standen, befinden sich nun plötzlich Lichtungen.

Tonhallenterrasse Die Betreiber der Terrasse auf der Rheinseite des Konzerthauses bieten einen besonderen Service: Über den Internet-Nachrichtendienst Twitter teilen sie immer aktuell mit, ob das Wetter gut genug für eine Öffnung ist. Für das Wochenende stehen die Prognosen gut, dass erfreuliche Nachrichten bei Twitter zu finden sind und man einen Liegestuhl einnehmen kann, um das Rhein-Panorama rund um die Oberkasseler Brücke zu genießen. Sicher nicht die einzige tolle Terrasse der Stadt, aber eine der außergewöhnlichsten. Sollte es doch frischer werden als gedacht, kann man sich übrigens Decken leihen.

Nordpark Wer Blumen und Wasserspiele liebt, ist hier an der richtigen Adresse. Wenn man von der Kaiserswerther Straße kommt, sind das 170 Meter lange Becken mit den Wasserbögen und die sich anschließende große Fontäne nah. Ein herrliches Bild in der Nachmittagssonne - einfach hinsetzen und genießen!.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Unsere Tipps für den Spätsommer

(ak, arl, esc, ujr)