Uni wird für Spitzenforschung ausgezeichnet

Uni wird für Spitzenforschung ausgezeichnet

Fast drei Jahre Arbeit steckte in dem Antrag auf Förderung, gut zehn Millionen Euro hatte die Düsseldorfer Uni in Forschungsprojekte investiert. Doch am Ende hat es sich gelohnt. Gestern Nachmittag gab die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) in Bonn die Sieger des Exzellenz-Wettbewerbs des Bundes bekannt. Mit ihrem Forschungsverbund zur nachhaltigen Pflanzenproduktion hat sich die Heine-Uni durchgesetzt: Dieser wird nun als Spitzenforschungszentrum (Exzellenzcluster) in den nächsten fünf Jahren jährlich mit acht Millionen Euro gefördert. Insgesamt hatten es 143 Anträge von Universitäten bundesweit in die Endrunde des Wettbewerbs geschafft, im Fördertopf waren gut 2,7 Milliarden Euro.

"Das verkündete Ergebnis bestätigt und belohnt die großen Anstrengungen, die wir unternommen haben, um die Konzepte zu entwickeln und in ein tragfähiges strukturelles Umfeld einzubauen. Nun gehören wir im nationalen Spitzenvergleich zu den führenden Forschungsuniversitäten", sagte der Rektor der Düsseldorfer Uni, Hans Michael Piper.

"CEPLAS" (Cluster of Excellence on Plant Sciences") ist ein Großforschungsverbund im Bereich Pflanzenwissenschaften, den die Uni mit der Universität zu Köln in Zusammenarbeit mit dem Forschungszentrum Jülich und dem Max-Planck-Institut für Pflanzenzüchtungsforschung auf die Beine gestellt hat. Das Ziel der rund 300 Wissenschaftler ist es, effektivere und nachhaltige Methoden des Pflanzenanbaus zu entwickeln. Angesichts schwindender Ressourcen und steigenden Nahrungsmittelbedarfs gilt das Projekt als eines von globaler Bedeutung.

"Dieser Erfolg ist eine unabhängige und international begutachtete Bestätigung der Qualität unseres Forschungskonzepts in einem hochkompetitiven Umfeld. Das ist eine nachdrückliche Ermutigung, den eingeschlagenen Weg kooperativer Pflanzenforschung auf Top-Level weiter zu gehen", sagte Professor Andreas Weber, der Sprecher von CEPLAS.

(RP)
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