Düsseldorf: Ungewöhnliche Einblicke in die Herstellung von Arzneimitteln

Düsseldorf : Ungewöhnliche Einblicke in die Herstellung von Arzneimitteln

Wenn man über Arzneimittel spricht, stehen meistens die Wirksamkeit und mögliche Nebenwirkungen im Mittelpunkt. Weniger bekannt ist die Herstellung von Arzneimitteln. Warum gibt es so viele unterschiedliche Arzneiformen wie Tabletten und Kapseln, Injektionen und Infusionen, Pflaster, Zäpfchen? Und darf man eigentlich alle Tabletten teilen?

Bei der "Langen Nacht der Industrie" am 17. Oktober, die unter Schirmherrschaft von Hannelore Kraft steht, können Besucher an der Heinrich-Heine-Universität Antworten auf diese und noch mehr Fragen rund um das Thema bekommen. In einem Vortrag wird Professor Peter Kleinebudde vom Institut für Pharmazeutische Technologie und Biopharmazie um 18 Uhr und um 20.15 Uhr über das Thema "Tabletten, Injektionen, Pflaster: Was steckt dahinter?" sprechen.

Im Anschluss an den Vortrag von Kleinebudde können die Teilnehmer der Tour 9 die Apotheke der Uniklinik besichtigen. Die im Vergleich zu einer "normalen" Apotheke riesige Zentrale mit 2500 Quadratmetern Nutzfläche beliefert auf Basis eines elektronischen Bestellsystems über die unterirdische automatische Warentransportanlage Kliniken und Institute mit Arzneimitteln und Chemikalien.

In der Apotheke werden Medikamente auch hergestellt, zum Beispiel Ernährungslösungen für Neugeborene und andere sterile Zubereitungen wie etwa die für Chemotherapien verwendeten, jährlich etwa rund 30 000 patientenindividuellen Zytostatika.

Als zweite Station innerhalb der Tour 9 wird die Firma Hille & Müller GmbH angefahren. Sie fertigt galvanisch veredeltes Stahlband.

Anmeldungen unter www.langenachtderindustrie.de/standorte/rhein-ruhr/anmeldung.html

(semi)
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