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Düsseldorf: UCI-Kinobetreiber soll Fahrradständer aufstellen

Düsseldorf : UCI-Kinobetreiber soll Fahrradständer aufstellen

Wer zum Kinobesuch an der Hammer Straße mit dem Fahrrad kommt, hat für dieses kaum Abstellmöglichkeiten. Damit die Radfahrer nicht weiter auf Fahnenmasten und Straßenschilder ausweichen müssen, beschlossen die Mitglieder der Bezirksvertretung 3 einen Antrag der Grünen. Darin wird die Stadtverwaltung aufgefordert, in Verhandlungen mit dem Betreiber des UCI-Kinos zu erreichen, dass dieser die nötigen Stellplätze schafft.

"Das Kino soll sichere Fahrradständer für seine Kunden aufstellen", sagte BV-Mitglied Gerd Deihle (SPD). "Es profitiert ja auch selbst davon, wenn die ungeordneten Zustände beseitigt sind." UCI-Theaterleiter Stephan Kalkbrenner gibt zu: Die momentane Situation für die Radfahrer ist verbesserungswürdig. "Vor dem Haupteingang und links vor der Rollstuhlrampe stehen die Fahrräder kreuz und quer", sagt Kalkbrenner. Vor fünf Jahren habe er deshalb schon mit Kontakt mit der Verwaltung aufgenommen, das Thema sei dann aber "im Dickicht der Stadt versumpft". Über eine Übereinkunft mit der Stadt würde Kalkbrenner sich freuen, er sei bereit, zwischen 1500 und 2000 Euro zu investieren. An einer schnellen Abwicklung sei er ebenfalls interessiert. Die Zustimmung der Stadt vorausgesetzt, halte er es für möglich, das Projekt innerhalb von vier Wochen umzusetzen. Ob und wie viel Geld das Kino dann aber tatsächlich ausgegeben will, müsse er "erst intern klären."

Ein ähnlicher Antrag der Grünen-Fraktion, nach dem die Stadtverwaltung zu prüfen hätte, wo in der Wupperstraße Fahrradständer realisierbar sind, beschloss die Bezirksvertretung in ihrer vergangenen Sitzung nicht. BV-Mitglied Wolfgang Müller (CDU) empfände es als nur "eingeschränkt hilfreich", die Liste der geplanten Fahrradstellplätze im Stadtteil ohne genaue Kenntnis der Lage "weiter zu verlängern". Vielerorts seien Fahrradständer schon jetzt in Planung oder bereits beschlossen. Deshalb sei es sinnvoller, sich vom Verkehrsmanagement zunächst über den Erledigungsstand an den bereits beschlossenen Standorten informieren zu lassen.

(bur)