TV-Karneval in Düsseldorf 2020: OB Thomas Geisel und Frau Vera gehen als Heidi Klum und Tom Kaulitz

Düsseldorfer Promis bei TV-Sitzung : OB Geisel und Frau gehen als Heidi Klum und Tom Kaulitz

Gut vier Stunden dauerte die TV-Sitzung, die am Freitagabend in Düsseldorf aufgezeichnet wurde. Knapp die Hälfte wird später in der ARD zu sehen sein. Prominente Gäste wetteiferten um das originellste Kostüm.

Beste Laune war angesagt, als sich vor der Aufzeichnung der ARD-TV-Sitzung gut 200 ausgesuchte Gäste im Vip-Bereich der Stadthalle versammelten. An kreativen Ideen mangelte es nicht, wenn es um die Auswahl der Kostüme ging.

Gesundheitsdezernent Andreas Meyer-Falcke spielte das diesjährige Düsseldorfer Karnevalsmotto „Unser Rad schlägt um die Welt“ durch. Er hatte sich als dickbäuchiger Tourist verkleidet mit Kamera vor der Brust und einem Klecks Sonnenmilch auf der Nase. WDR-Moderator Sven Lorig (wird am Rosenmontag im Einsatz sein als Karnevalsreporter) erzählte lachend über seine Kostümidee: „Ich bin die Umweltspur“, wie es auch auf dem Rücken seines T-Shirts stand, seine Begleitung war der Feinstaub. „Ich fahre ja auch E-Auto, das Thema ist mir wichtig.“

Oberbürgermeister Thomas Geisel und seine Ehefrau Vera haben sich als prominentes Paar verkleidet: Sie gingen als Heidi Klum und Tom Kaulitz. Satiriker Jacques Tilly hatte sich in das Kostüm eines Adeligen aus dem Mittelalter geschmissen, eine lange Nase zierte sein Gesicht. „Die Ausuferungen jahrhundertlangen Inzests“, wie er meinte. Fortuna-Vorstandsvorsitzender Thomas Röttgermann kam mit Ehefrau Silke als John Lennon und Yoko Ono – sie hielt ein Schild in der Hand mit der Aufschrift „War is over“ (Der Krieg ist vorbei). Der Grünen-Politiker und Anwärter auf das Oberbürgermeisteramt, Stefan Engstfeld, verriet: „Ich bin begeisterter Basketball-Spieler.“ Das war auch seinem Kostüm anzusehen, er trug nur ein leichtes Shirt. Kalt? „Mir ist total warm hier.“ Unter anderem wird die Sendung am 19. Februar ab 20.15 Uhr in der ARD zu sehen sein.
Text: Brigitte Pavetic
Fotos: Andreas Bretz