Transparenz geht anders

Die Stadt Düsseldorf gibt Hunderttausende Euro für eine Rechtsberatung aus - ohne einen schriftlichen Vertrag? Vielleicht gibt es dafür eine saubere Erklärung. Es ist aber auf jeden Fall ein Vorgang, der nach einer öffentlichen Aufklärung schreit.

Erschreckend, dass SPD und Grüne daran so wenig Interesse zeigen. Als der Oberbürgermeister noch Dirk Elbers hieß, ließen sie keine Gelegenheit aus, mehr Transparenz zu fordern. Nun könnten sie dafür sorgen, und das unabhängig von dem polemischen Antrag der CDU - sie haben ja mit der FDP die Mehrheit. Stattdessen steckt das Dreierbündnis bislang den Kopf in den Sand.

Spätestens diese Vogelstrauß-Strategie macht den Fall richtig interessant. Ist da doch mehr passiert? Hoffentlich zeigt die Bezirksregierung daran mehr Interesse.

arne.lieb@rheinische-post.de

(RP)