Düsseldorf: Tita Giese will auch Worringer Platz umgestalten

Düsseldorf : Tita Giese will auch Worringer Platz umgestalten

Nach den Yukkas auf dem Stresemannplatz, Palmen und Bambus auf dem Ernst-Reuter-Platz hat Giese weitere Pläne.

Der Palmen- und Bambushain von Tita Giese, der viele Jahre den Rand des Tausendfüßlers schmückte und mit dem Abriss der Hochstraße die Berliner Allee verlassen musste, hat jetzt auf dem Ernst-Reuter-Platz einen neuen Standort gefunden. Mit Gieses Pflanzen wurden die Grünflächen neu arrangiert, in den Bäumen ranken sich Clematis, heller Split auf dem Boden sorgt für eine freundliche Atmosphäre.

"Sehr gelungen", lobte OB Thomas Geisel (SPD) das Konzept und zitierte den früheren Berliner OB Ernst Reuter leicht abgewandelt: "Ihr Völker der Welt, schaut auf diesen Platz." Augenzwinkernd spielte Geisel auch auf Äußerungen Gieses an, dass Düsseldorf langweilig sei: "Ich freue mich sehr, dass Sie einen Beitrag geleistet haben, um diesem Missstand Abhilfe zu leisten." Einige Anwohner kritisierten die Umgestaltung, andere, darunter Geschäftsmann Albert Bitter, finden ihn toll.

Giese nutzte das erste Treffen mit dem neuen Stadtoberhaupt, um ihm gleich neue Ideen schmackhaft zu machen: Sie möchte nicht nur den Bahnhofsvorplatz mit ihren Pflanzenkonzepten gestalten, sondern vor allem den Worringer Platz. Dass dieser Platz trotz teuren Umbaus vor einigen Jahren noch immer nicht funktioniert, darin sind sich alle politischen Seiten weitgehend einig. Giese schlägt vor, den Platz komplett freizumachen, die Kronen der Bäume auszulichten und ebenfalls mit blühenden Kletterpflanzen zu versehen. Um die Bäume herum sollen Bänke gebaut werden, "mit zwei Abfalleimern, das ist das Wichtigste."

Geisel zeigte sich offen für die Idee. Der neue Ernst-Reuter-Platz an der Südspitze der Berliner Allee ist nicht nur mit dem Pflanzenkonzept aufgewertet worden. Rainer Pennekamp, Arbeitsdirektor der Stadtwerke, stellte Geisel, der extra mit einem E-Bike angeradelt kam, Ladesäulen für Elektro-Räder und -Fahrzeuge vor. Auch einen Trinkbrunnen haben die Stadtwerke installiert. "Das ist ein gutes Angebot für die Radfahrer", so Pennekamp. Die dürfen auch den neu angelegten Weg in der Mitte nutzen. Fahrradständer sollen auch noch installiert werden.

(RP)