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Düsseldorf: Tita Giese: "Bäume auslichten sorgt für mehr Sicherheit"

Düsseldorf : Tita Giese: "Bäume auslichten sorgt für mehr Sicherheit"

Die Düsseldorferin Tita Giese, die unter anderem den Stresemannplatz mit Yukkas in Autoreifen gestaltet hat, fühlt sich durch die Folgen des schweren Orkans vom Montag in einer alten Forderung bestätigt: "Seit Jahren kämpfe ich dafür, dass ich bei meinen Projekten die Bäume transparent auslichten kann, damit Licht auf die umgebenden Pflanzen kommt, man die individuellen Formen der Bäume sieht und der Wind bei Sturm ungehindert durch die Bäume wehen kann."

Dass dies wirke, sei bei ihrem aktuellen Projekt auf dem Ernst-Reuter-Platz zu sehen: Dort sei kein einziger Baum beschädigt worden. Ihr Konzept, die Äste zu kappen, wodurch sich keine "filzkugelartigen Kronen" bilden, habe sie nur gegen den heftigen Widerstand der Leiterin des städtischen Gartenamts durchsetzen können. "OB Dirk Elbers hat mich dabei unterstützt", betont Giese.

Während die Bäume auf dem Ernst-Reuter-Platz intakt seien, seien stadtweit die Äste jener Bäume abgebrochen, die nicht ausgelichtet wurden. "Mein Pflanzenprojekt auf dem Ahnfeldplatz wurde durch die heruntergestürzten Äste der umgebenden Platanen völlig zerstört", sagt Giese. Dort habe das Gartenamt seinerzeit das Auslichten der Platanen verhindert. Auch beim Kö-Graben hatte sie vorgeschlagen, die Baumkronen zu beschneiden, damit der Schatten reduziert wird und der Rasen grün bleibt.

(dr)