Studentenleben: Tipps für Urlaub von der Uni

Studentenleben : Tipps für Urlaub von der Uni

Viele zieht es in den Süden, doch bei Studenten ist das Budget oft knapp. Dabei kann man auch in Düsseldorf den Sommer genießen. Eis essen, Radeln oder Schwimmen – für jeden findet sich eine passende Freizeitaktivität. Ideen für abwechslungsreiche und günstige Ferien.

Viele zieht es in den Süden, doch bei Studenten ist das Budget oft knapp. Dabei kann man auch in Düsseldorf den Sommer genießen. Eis essen, Radeln oder Schwimmen — für jeden findet sich eine passende Freizeitaktivität. Ideen für abwechslungsreiche und günstige Ferien.

Die Vorlesungszeit ist vorbei, die Semesterferien haben bereits begonnen. Auf den Treppen des Oeconomicum sitzen nur noch die Studenten, die den Großteil ihres Tages fleißig in der Bibliothek verbringen müssen. Es gibt an der Heinrich-Heine-Universität auch ein paar schöne Plätze, an denen es sich entspannt sitzen lässt. Trotzdem ist es an der Zeit, den Urlaub zu genießen und Düsseldorf wieder ein wenig näher zu kommen. Ferien in der Stadt: viele Möglichkeiten, die es zu entdecken gilt.

Wer im Sommer beim Eisessen Traditionen pflegen möchte, kann dies bei einem Besuch einer der bekanntesten Düsseldorfer Eisdielen tun. Schon im Jahr 1904 wurde das Eis-Café der Familie Unbehaun eröffnet. Seitdem werden in der von einer italienischen Familie geführten Eisdiele genau fünf verschiedene selbst gemachte Sorten Eis verkauft: Erdbeere, Schokolade, Nuss, Zitrone und Vanille. Das Eis wird aus frischer Milch gemacht und ist frei von Zusatzstoffen. Da die Eisdiele sehr beliebt ist, reicht bei gutem Wetter die Schlange auch schon mal bis auf den Bürgersteig.

Wer sich lieber sportlich betätigen möchte, könnte dies in Düsseldorf an der frischen Luft kostenfrei tun. Entlang des Rheins gibt es zahlreiche Radwege. Der Erlebnisweg Rheinschiene folgt dem Verlauf des breiten Flusses. Wem die Strecke durch Düsseldorf zu kurz ist, kann auch weiterfahren und passiert auf dem insgesamt 357 km langen Radweg unter anderem Köln und Bonn. Streckenlogos und Infotafeln sind überall auf der Strecke angebracht, so dass auch ortsfremde sich nicht verfahren können.

Wer lieber durch Parks oder gepflegte Grünanlagen spaziert, könnte sich den Nordpark näher anschauen. Riesige Blumenfelder, Denkmäler, Wasserspiele und verschiedene Kunstwerke ziehen bei gutem Wetter viele Besucher an. Auf der Suche nach Entspannung kann man im Japanischen Garten fündig werden.

Alle, die auf sportliche Aktivitäten keine Lust haben, können sich an den Unterbacher See begeben. Mit seinen zwei Sandstränden — Nord und Süd — bietet er den perfekten Entspannungsort an einem sonnigen Sommertag. Vom 23. Juli bis 6. September öffnen die Strandbäder jeden Tag um neun Uhr. Letzter Einlass ist um 19.30 Uhr — Badeschluss um 20 Uhr. Da, wie immer im Sommer, Strände und Plätze nah am Wasser sehr begehrt sind, lohnt es sich durchaus rechtzeitig anzukommen, um noch ein nettes Fleckchen Strand zu ergattern. Der Eintritt ist für Studenten ermäßigt und kostet für den ganzen Tag nur 2,20 Euro. Doch nicht nur in der Sonne liegen und Schwimmen sind hier möglich, am See lassen sich auch kleine Segelboote und Tretboote mieten. Wer das Segeln noch lernen möchte, kann hier auch Unterricht nehmen, dies allerdings gegen entsprechenden Aufpreis.

Sommergriller kommen im Südpark auf ihre Kosten. Der größte und meistbesuchte Park in Düsseldorf ist in drei unterschiedlich gestaltete Teile angelegt: Den Volksgarten, vor dem Deich und in den Gärten. Ein besonderer Vorteil, im Anschluss lässt sich direkt das Open-Air-Kino Vier Linden an der Siegburger Straße 25, nahe der Mitsubishi-Electric-Halle besuchen. Bei einsetzender Dunkelheit wird die Leinwand für das Open-Air-Kino aufgehängt, die Filme beginnen gegen 22 Uhr. Von fünf bis zehn Euro reichen die Preise.

Wer seine Zeit gerne draußen in einem Restaurant verbringen möchte, kann die Casita Mexicana an der Bilker Allee besuchen. Ein kleines Restaurant mit freundlicher Bedienung, leichten Portionen und angemessenen Preisen. Sitzplätze sind auf dem Bürgersteig, und trotz der Straße, verstrahlt das Restaurant ein entspanntes mexikanisches Flair und ist jeden Abend gut besucht.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Ein Tag Sommer im Düsseldorfer Rheinbad

(RP)