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Thomas Jarzombek trifft Alexander Gerst

Raumfahrt-Zentrum in Köln : Thomas Jarzombek trifft Astro-Alex nach der Landung

Nach sechs Monaten im All ist Astronaut Alexander Gerst am Donnerstag auf der Erde gelandet – und ein Düsseldorfer Politiker konnte ihn treffen.

Wie jemand nach einer Reise durch den Weltraum, der nach sechs Monaten in der Schwerelosigkeit das erste Mal wieder die Erdanziehung spürt und enormen körperlichen Belastungen ausgesetzt war, so frisch aussehen und gut gelaunt sein kann, hat Düsseldorfs CDU-Chef Thomas Jarzombek am meisten begeistert, als er am Donnerstag Astronaut Alexander Gerst kurz nach dessen Landung auf der Erde im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Köln treffen konnte. Als Koordinator für Luft- und Raumfahrt hat Jarzombek Astro-Alex, wie Gerst genannt wird, für die Bundesregierung offiziell in Empfang genommen.

„Er kam in Köln an, ist geradezu aus dem Flugzeug gesprungen und hat erst einmal mit den Journalisten gesprochen. Wir haben da nur staunend zugesehen“, sagt Jarzombek. Anschließend, nach ein paar medizinischen Untersuchungen im DLR, konnte sich der Politiker noch selbst ein wenig mit Gerst unterhalten. Und der hatte jede Menge zu erzählen über seinen zweiten Aufenthalt auf der Internationalen Raumstation ISS: So mussten etwa seine Kollegen in einer heiklen Mission im All ein Loch in der Sojus-Kapsel, die die Astronauten zurück zur Erde bringt, reparieren. Und zwei Astronauten auf dem Weg zur ISS erlitten einen Fehlstart mit einer Rakete, überlebten aber die Notlandung. „Was Alexander Gerst erzählt hat, war wirklich emotional“, sagt Jarzombek. Er will sich im neuen Jahr noch einmal mit dem Astronauten treffen.