Wahlkampf: Thomas de Maizière will mehr Sicherheit in NRW

Wahlkampf : Thomas de Maizière will mehr Sicherheit in NRW

Wer war zu Gast? Thomas de Maizière, Bundesinnenminister und einer der prominentesten Köpfe der CDU in Deutschland.

Wer war zu Gast? Thomas de Maizière, Bundesinnenminister und einer der prominentesten Köpfe der CDU in Deutschland.

Was war der Anlass? Der Besuch des Politikers in der Handwerkskammer stellte den offiziellen Höhepunkt des Landtagswahlkampfs der Düsseldorfer CDU dar. Jeder Landtags- und Bundestagskandidat der Partei wollte ein Foto mit ihm. Der Saal war gut gefüllt, vor allem Parteimitglieder holten sich den Motivationsschub für die letzten Meter. Der Bundesminister setzte auf die Wahlkampfschlager der Christdemokraten - Infrastruktur, Bildung, Sicherheit - und würzte seine Rede mit persönlichen Anekdoten: Dass das Stauland NRW am Freitag wieder in der Heute-Show des ZDF vorgeführt worden sei, dafür schäme er sich, und dass Infrastruktur ein Dauerproblem in NRW sei, wisse er aus eigener Erfahrung. Als Student, der zwischen Bonn und Münster pendelte, habe er nur ein einziges Mal nicht im Stau gestanden. Er warf der Landesregierung vor, dass sie Bundesmittel nicht abrufe, "und das nicht mal beim Radwegebau, ein Witz für eine rot-grüne Regierung".

Wichtigste politische Forderung? Hauptthema war für die Maizière die innere Sicherheit. NRW müsse bei der Schleierfahndung mitmachen wie andere Grenz-Bundesländer auch, um internationale Banden besser jagen zu können. Er sei ebenso für den Einsatz der Gesichtserkennung sowie den Scan von Autokennzeichen, weil das Fahndungen erleichtere.

Wichtigster Satz über Düsseldorf? Spezifisch gab es da nichts, seine Forderung nach mehr Video-Überwachung verband de Maizière mit den Beispielen Düsseldorfer Hauptbahnhof und Flughafen, auch in Einkaufszentren müsse sie erlaubt werden. (ujr)

(RP)
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