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Düsseldorf: "Tabula Rasa" – Stimmen zur Theaterkrise

Düsseldorf : "Tabula Rasa" – Stimmen zur Theaterkrise

Die Eskalation der Krise am Schauspielhaus findet in vielen Zeitungen Niederschlag. Die Welt beobachtet "Tabula Rasa am Schauspiel".

Die Eskalation der Krise am Schauspielhaus findet in vielen Zeitungen Niederschlag. Die Welt beobachtet "Tabula Rasa am Schauspiel".

Die Westdeutsche Zeitung diagnostiziert eine "Lass-Kosten-Mentalität", der Kölner Stadt-Anzeiger spricht von einer katastrophalen Finanzlage, wegen der Manfred Weber gehen musste. Nun kämen zwei "alte Hasen" zur Bühne. "Man könnte meinen, die beiden Senioren seien das letzte Aufgebot." Die Frankfurter Allgemeine Zeitung bescheinigt dem neuen künstlerischen Leiter Günther Beelitz immerhin, in Düsseldorf 1976 bis 1986 "ein ganz guter Intendant" gewesen zu sein.

Für die Stuttgarter Zeitung liegt das Problem tiefer. Die Erwartung, eines der ersten Häuser der Republik zu sein, kollidiere in Düsseldorf traditionell mit den Erwartungen des Publikums. Intendant Volker Canaris sei immer wieder mit der Politik in Konflikt geraten, Anna Badora wäre "um ein Haar nicht verlängert worden, Amélie Niermeyer schied freiwillig nach fünfjähriger Intendanz aus".

(RP)