Kommen Und Gehen: Superbiomarkt öffnet in der Fußgängerzone

Kommen Und Gehen: Superbiomarkt öffnet in der Fußgängerzone

Benrath (sime) Fünf Tage nach Schließung des Temma-Marktes in der Benrather Fußgängerzone ging es in den alten Räumlichkeiten mit dem neuen "Superbiomarkt" weiter. Bereits seit 1973 handelt das Unternehmen in mittlerweile 25 Läden mit Bioprodukten. Norbert Degen leitet den Benrather Markt. Für viele ist er ein vertrautes Gesicht, denn er hatte vor einigen Jahren schon einmal die Marktleitung des Temma inne.

Benrath (sime) Fünf Tage nach Schließung des Temma-Marktes in der Benrather Fußgängerzone ging es in den alten Räumlichkeiten mit dem neuen "Superbiomarkt" weiter. Bereits seit 1973 handelt das Unternehmen in mittlerweile 25 Läden mit Bioprodukten. Norbert Degen leitet den Benrather Markt. Für viele ist er ein vertrautes Gesicht, denn er hatte vor einigen Jahren schon einmal die Marktleitung des Temma inne.

Für die zahlreichen Besucher am Eröffnungstag gab es wenig Überraschungen. Das sei auch gut so, fanden die ersten Einkäufer. Sie freuten sich, dass sie viel Personal wiedererkannten und der Aufbau des Ladens mit seinem Sortiment geblieben ist. "Wir bieten in unserem Bistro weiter Quiche, Salate und Mittagsgerichte", sagte Norbert Degen. Auch das Backwarenangebot bleibt in gleicher Hand. Von den rund 25 Mitarbeitern sind zehn aus der alten Temma-Mannschaft. "Schön, hier ist ja alles beim Alten", freute sich eine Kundin, als sie den Laden betrat. Viele Besucher verglichen das Warenangebot. Bettina Hermannowski war zufrieden: "Es ist super, dass es weitergeht. Wir haben schon oft um den Erhalt des Temma-Ladens gekämpft", sagte sie. Der Biosupermarkt will mit einem umfangreichen Sortiment überzeugen: Dazu zählen eine große Käsetheke und die Fleischwaren. Alle Auszeichnungen der Waren geben genaue Auskunft zu Herkunft und Erzeugern. "Bei uns sind die Waren bio-zertifiziert und von anerkannten Anbauverbänden", sagte der Marktleiter. Dazu zählen beispielsweise Demeter, Bioland oder Naturland. Regionalität wird großgeschrieben, räumliche Nähe der Erzeuger ist wichtig. Beispiel Eier: Hier informieren Schilder ausführlich über die Betriebe. Als Clou kann eine Mehrweg-Eier-Box erworben werden. "Das spart Müll", sagte Degen.

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Die Kosmetikabteilung soll noch größer werden, verriet der neue Chef, während er viele seiner alten Kunden grüßte. Ein Paar suchte nach der liebgewonnenen Buttermarke, denn nicht alle Produkte sind geblieben. Doch weil er seine Kundschaft kennt, wird der Marktleiter sicher demnächst auch Wünsche erfüllen und ins Sortiment nehmen. Verkostungen und Themenabende wird es ohnehin weiter geben.

(RP)
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