Henkel-Renntag: Super-Models, Super-Sauerbraten

Henkel-Renntag : Super-Models, Super-Sauerbraten

Wenn Henkel zum Renntag auf den Grafenberg lädt, geht Düsseldorfs feine Gesellschaft gern an den Start. Das liegt, um mal im Pferdesport-Jargon zu bleiben, vor allem am angenehmen Geläuf: Ein mondänes Zelt direkt neben der Haupttribüne, davor eine großzügig angelegte, offene Terrasse über der Bahn mit erstklassigem Blick aufs Rennen und eine Champagner-Bar – gestern gab es kaum etwas Angenehmeres, den Sonntagnachmittag zu verbringen.

Wenn Henkel zum Renntag auf den Grafenberg lädt, geht Düsseldorfs feine Gesellschaft gern an den Start. Das liegt, um mal im Pferdesport-Jargon zu bleiben, vor allem am angenehmen Geläuf: Ein mondänes Zelt direkt neben der Haupttribüne, davor eine großzügig angelegte, offene Terrasse über der Bahn mit erstklassigem Blick aufs Rennen und eine Champagner-Bar — gestern gab es kaum etwas Angenehmeres, den Sonntagnachmittag zu verbringen.

Trotz Ferienzeit war daher der Andrang gewaltig, die Wichtigen und die nicht ganz so Wichtigen genossen bei kühlem Schampus, kühlem Weißwein und köstlich-zartem Sauerbraten (nur eins der vielen Büfett-Angebote — Glückwunsch ans Henkel-Koch-Team!) den Tag. Kasper Rorsted, neuerdings als Nr. 1 des Vorstands für den Düsseldorfer Konzern im Rennen, brachte die Begrüßung der Gäste (für ihn Premiere) souverän hinter sich, flankiert von Renn-Verein-Chef Peter Endres. Den Worten des Chefs und des Pferde-Experten lauschten andächtig ein paar hundert Gäste — die Damen traditionell mit mehr oder weniger passenden Hüten.

Am auffälligsten, wie immer, Künstler (mache setzen den Begriff bei ihm in Anführungszeichen) HA Schult mit seiner schrillen Muse Elke Koska — wer da nicht hinschaute, der war entweder blind oder hatte gerade die beiden atemberaubend schönen und schlanken Top-Models Lena Gercke und Barbara Meier (neuerdings Mathematik-Botschafterin der Bundesrepublik) gesichtet — echte Hingucker, kein Zweifel und auch akrobatisch begabt auf ihren Zwölf-Zentimeter-Highheels.

Angesichts der rothaarigen Ex-Mathe-Studentin Barbara Meier gestand Oberbürgermeister-Kandidat Dirk Elbers seufzend, eine Schwäche für Frauen mit rotem Haar zu haben. Konsequenterweise hat er eine geheiratet: Ehefrau Astrid trägt ebenfalls eine rote Mähne. Karin Kortmann, diesmal mit Hut, war sichtlich gut gelaunt unterwegs, obwohl die Zahl der SPD-Wähler in diesem Zelt wohl überschaubar war.

Henkel-Aufsichtsrat Albrecht Woeste schüttelte gut gelaunt hunderte von Händen, seine designierte Nachfolgerin Simone Bagel-Trah genoss den Tag ebenso und gestand, fürs Pferdewetten nicht so viel Vorkenntnisse zu haben. Anders offenbar Messe-Chef Werner M. Dornscheidt: Der zockte für ein paar Euro und hatte am Schluss immerhin nichts verloren. Sparkassen-Chef Peter Fröhlich sah seinen Vor-Vorgänger Hans Schwarz (und wohnt neuerdings an der Cecilienallee, wie er jetzt erstaunt feststellte nicht weit vom neuen Büro seines Vorgängers Heinz Martin Humme), Flughafen-Chef Christoph Blume kam mit Ehefrau Renate Kölbel und FDP-Fraktions-Chefin Marie-Agnes Strack-Zimmermann erzählte, braun-gebrannt, vom Urlaub auf der griechischen Insel Zakynthos.

Auch Christine Uecker ist erst seit ein paar Tagen wieder in Düsseldorf: Mit ihrem Mann Günther Uecker war sie ein paar Wochen in der Mongolei, wo Nagel-Künstler Uecker eine große Ausstellung seiner Werke eröffnet hatte. Ebenfalls dabei: Verleger Manfred Droste, Kulturdezernent Georg Lohe, Sozialdezernent Burkhard Hintzsche, IDR-Chef Heinrich Pröpper, der derzeitige Verwaltungs-Chef im Rathaus, Helmut Rattenhuber, Handwerkskammer-Präsident Wolfgang Schulhoff, IHK-Hauptgeschäftsführer Udo Siepmann, RP-Chefredakteur Sven Gösmann (kam direkt aus Köln vom WDR-Presse-Club), Suzanne Oetker von Franquet (Bürgerstiftung), Ex-IHK-Präsident Hermann Franzen, Petra Albrecht und Peter Rueben (beide WDR), NRW-Innenminister Ingo Wolf (FDP), CDU-MdL Wilhelm Droste, SPD-Bürgermeisterin Gudrun Hock, René Heinersdorff (Theater an der Kö), mehrere Generalkonsuln, Robert Hartmann (Künstlerverein Malkasten) und Stadtwerke-Chef Markus F. Schmidt. Ebenfalls unübersehbar: die neue Begleitung von Roger Klüh, Coco Turkie — die Libanesin hätte auch in die Reihe der Top-Models gepasst.

Schade, dass keiner vom Breidenbacher Hof da war, denn über das Hotel wurde viel geredet. Vor allem das Restaurant des kürzlich neu eröffneten Hauses war von mehreren der Anwesenden in den vergangenen Tagen getestet worden. Einhelliges Urteil: Sowohl Service als auch Qualität der Speisen sind verbesserungsbedürftig.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Prominenz an der Rennbahn

(RP)
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