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Düsseldorf: Studenten zeigen mobile Suppenküche

Düsseldorf : Studenten zeigen mobile Suppenküche

59 Design-Absolventen präsentieren an der FH heute ihre Abschlussarbeiten.

Die Streifzüge durch die Abschlussarbeiten der Design-Absolventen haben an der Fachhochschule Tradition. Doch langweilig oder hervorsehbar ist das, was die Nachwuchsdesigner dann präsentieren, nie. Einige Ideen könnte man auch 1:1 umsetzen. So ist es auch bei den Arbeiten, die heute zwischen 11 und 16 Uhr an der Georg-Glock-Straße 15 gezeigt werden.

 Frank Hildebrandt zeigt, wie ein Krankenhausflur gestaltet werden sollte, damit sich Demente orientieren können.
Frank Hildebrandt zeigt, wie ein Krankenhausflur gestaltet werden sollte, damit sich Demente orientieren können. Foto: Bretz, Andreas (abr)

Da sind zum Beispiel Hans Berlin und Matthias Ross: Die Kommunikationsdesigner haben eine mobile Suppenküche entwickelt, die bald in Berlin stehen soll. "Wir haben viereinhalb Monate daran gearbeitet", sagt Berlin, "und haben dafür auch einen Kundenauftrag." An ihrem Stand sollen exotische Suppen mit regionalen Produkten verkauft werden - daher der Firmenname "Roots" (dt. Wurzeln). Damit die Kunden erfahren, wo sie ihre Suppe-zum-Mitnehmen am besten genießen können, ist auf jedem Verpackungsdeckel ein Ausschnitt aus dem Berliner Stadtplan abgebildet, der zum Beispiel den Weg zu einem schönen Platz anzeigt. Hans Berlin ist sich sicher, dass das Gesundheitsamt grünes Licht für die Inbetriebnahme des Stands geben würde, denn bei den Planungen seien die Auflagen für einen Gastronomie-Betrieb berücksichtigt worden.

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Frank Hildebrandt hat sich mit der Frage beschäftigt, wie ein Krankenhausflur gestaltet werden müsste, um Dementen mehr Orientierung und Wohlfühlgefühl zu geben: "Ich habe als Zivi in einem Seniorenheim gearbeitet und gesehen, wie verloren die Menschen dort sind." Er schlägt vor, dass Flure so gestaltet werden, dass man auf Anhieb erkennt, was sich hinter einer Tür verbirgt. So könnte die Wand vor einem Speisensaal wie eine typische Küche mit Schränken, Kacheln und Küchenutensilien gestaltet werden. Dann würden auch die Flure die Patienten nicht ständig daran erinnern, in einer "Einrichtung" und nicht zu Hause zu sein.

(RP)