Düsseldorf: Studenten lassen Stahl in der Messehalle 6 fliegen

Düsseldorf: Studenten lassen Stahl in der Messehalle 6 fliegen

Wettbewerb in Düsseldorf: Studenten lassen Stahl fliegen

Dass Stahl nicht fliegt, ist eigentlich eine Binsenwahrheit. Doch die Studenten technischer Hochschulen bewiesen in einem kuriosen Wettbewerb das Gegenteil. Sie brachten Stahl zum Schweben.

Zehn Gruppen hatten sich über Monate auf den Contest "Stahl fliegt" vorbereitet, den die Düsseldorfer "Forschungsvereinigung Stahl" vor 17 Jahren ins Leben rief. In der leeren Messehalle 6, in der die Tischtennis-WM stattfand und im Januar die Luxusjachten der Boot stehen, ließen die Studenten (im Bild Felix Röse) ihre Konstruktionen von einer 16 Meter hohen Hebebühne starten.

Das Siegerflugzeug "Adler" von Hilmar Schubert, Fridolin Weber und Hoang-Minh Vu aus Darmstadt schaffte eine Flugstrecke von mehr als 100 Metern, und das bei mehreren Versuchen. Neben der zurückgelegten Strecke zählte auch die Zeit, die der Flieger in der Luft bleibt.

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Das verhalf einem Außenseiter zum wohl verdienten zweiten Platz. Denn ebenfalls in Darmstadt Studierende hatten auf ein aufwendiges Stahlmodell verzichtet und quasi eine weniger als zwei Gramm schwere "Visitenkarte" aus Stahl produziert. Sie schwebte wie ein Blatt im Wind, mehr als eine halbe Minute lang: Rekord!

(RP)