Düsseldorf: Streit um Terrier-Welpen "Heidi"

Düsseldorf : Streit um Terrier-Welpen "Heidi"

Eine kleine Hündin, der angeblich dauernd übel wird, beschäftigt derzeit das Amtsgericht. Eigentlich sollte Jack-Russell-Terrier-Dame "Heidi" einer Hundefreundin und deren Familie den Alltag verschönern. Doch jetzt rankt sich ein Zivilprozess um den Kaufpreis für den Hund, um Tierarztkosten und um eine tägliche Pflegepauschale für "Heidi".

Per Zivilklage gegen die Käufer-Familie verlangt die Züchterin nämlich, dass "Heidi" endlich abgeholt wird, 21 Euro Tierarztkosten bezahlt werden plus einer täglichen Futterpauschale von acht Euro seit Anfang Februar. Das lehnt die Käuferin aber ab. Sie hatte die kleine Terrier-Dame Ende Januar im Alter von zwölf Wochen für 300 Euro bei der Züchterin gekauft.

Doch kaum daheim habe "Heidi" ihr Futter nicht bei sich behalten. Tage später reklamierte die Käuferin. Die Züchterin beruhigte aber: Jedes Tier brauche Zeit zum Eingewöhnen. Doch schon am nächsten Tag kam die Käuferin mit ihrem Sohn und mit "Heidi" wieder vorbei, forderte nun ihren Kaufpreis zurück. Das Tier sei krank, der Handel damit geplatzt. Auf den Vorschlag, "Heidi" zum Arzt zu bringen, ließ die Käuferin sich nicht ein, ließ "Heidi" samt Hundebox vor der Tür der Züchterin stehen und fuhr davon.

So steht es in der Klage der Hunde-Expertin. Denn sie hat "Heidi" danach (für 21 Euro) gleich zum Arzt gebracht. Und der bestätigte, die Hündin sei kerngesund. Mittlerweile soll "Heidi" sogar einen prächtigen Appetit entwickelt haben.

(RP)