Sternsinger segnen das Rathaus in Düsseldorf

Brauchtum : Sternsinger segnen Rathaus – und sammeln für Kinder in Peru

Neben dem Rathaus werden an diesem Wochehende viele weitere Häuser in Düsseldorf gesegnet, um dabei Spenden zu sammeln.

Rund 30 Sternsinger wurden am Freitag im Rathaus von Stadtdirektor Burkhard Hintzsche empfangen. Bei dem traditionellen Besuch sangen die als Könige verkleideten Kinder und Jugendlichen und brachten im Jan-Wellem-Saal den Segensspruch „20*C+M+B+19“ an. „C M B“ ist die Kurzform von „Christus mansionem benedicat“, auf Deutsch übersetzt übersetzt heißt das „Christus segne dieses Haus“.

Stadtdirektor Burkhard Hintzsche bedankte sich bei seinem royalen Besuch für die Hilfsbereitschaft und das Engagement: „Die Düsseldorfer Kinder tragen auch in diesem Jahr wieder dazu bei, dass hilfsbedürftige Menschen in aller Welt unterstützt werden.“ Die Tradition der Sternsinger solle alle Düsseldorfer dazu animieren, sich mit dem Schicksal von benachteiligten Menschen auseinanderzusetzen und denjenigen zu helfen, die Hilfe nötig haben.

Deutschlandweit beteiligen sich in jedem Jahr rund 300.000 Mädchen und Jungen, um Spenden zu sammeln. Zwar ist die Zahl leicht rückläufig, doch gleichzeitig hat sich die Menge an Spenden erhöht. Mehr als 48 Millionen Euro kamen im vergangenen Jahr zusammen. Allein im Erzbistum Köln, zu dem die Düsseldorfer Gemeinden gehören, waren es 3,4 Millionen Euro. Das Geld wird jedes Jahr an verschiedene Kinderhilfsprojekte auf der gesamten Welt gespendet. In diesem Jahr steht die Aktion der Sternsinger unter dem Leitwort „Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit“. Im Mittelpunkt der Spendenaktion stehen dabei Kinder mit Behinderung. Die Sternsinger unterstützen das Projekt „Yancana Huasy“ in Lima, das behinderten Kindern Bildung ermöglicht.

Neben dem Rathaus werden an diesem Wochenende auch viele andere Düsseldorfer Häuser von Kindern aus den einzelnen Gemeinden gesegnet. Dazu konnten sich die Bewohner im Vorfeld bei den einzelnen Gemeinden anmelden. Im Erzbistum Köln beteiligen sich mehr als 450 Pfarrgemeinden und Gruppen, dazu zählen beispielsweise Schulklassen, an der Aktion. Die Höhe der gesammelten Spenden wird im Frühjahr bekannt gegeben.

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