Name und Nachricht: Stefan Engstfeld

Name und Nachricht : Stefan Engstfeld

Als neuer Vorsitzender im Bezirk Niederrhein/Wupper will Stefan Engstfeld (48) daran mitwirken, dass die Grünen aus den Fehlern der jüngsten Landtagswahl die richtigen Lehren ziehen. Man habe in der Landesregierung zuletzt das Zuhören verlernt und Fehlentwicklungen nicht mehr rechtzeitig korrigiert, meint er. Am Ende musste er auch persönlich die Konsequenzen tragen: Engstfeld verlor im Mai nach sieben Jahren sein Landtagsmandat.

Jetzt mehren sich die Zeichen, dass der Düsseldorfer vor der Rückkehr in das Landesparlament steht. Mit Listenplatz 16 ist er der nächste Nachrücker, falls nach Ex-Schulministerin Sylvia Löhrmann noch eine Grüne oder ein Grüner geht. Und es gilt als sehr wahrscheinlich, dass die ehemalige Gesundheitsministerin Barbara Steffens vor dem Absprung steht, sie soll zur Techniker Krankenkasse wechseln wollen.

Engstfeld, der in Ratingen aufwuchs, wäre damit wieder im Rennen. Er hatte sich in der Fraktion um die Themen Europa und Verkehr gekümmert - und galt als eine der treibenden Kräfte hinter dem Elferrat, also dem Zusammenschluss der damals elf Düsseldorfer Abgeordneten, die im Land für lokale Interessen zusammenarbeiteten wollten. Nach der Wahl ist das Bündnis zu einem Siebenerrat geschrumpft, der mit vier Abgeordneten eine CDU-Dominanz aufweist. Mit dem Düsseldorfer AfD-Mann Nic Vogel will man nicht zusammenarbeiten.

Im März will sich die Gruppe erstmals treffen. Engstfeld wäre dann als Achter vielleicht schon dabei - wenn die Spekulationen zutreffen. Er selbst sagt, er sei noch nicht angesprochen worden. "Ich weiß von nichts." Der Ehemann von Stadtsprecherin Kerstin Jäckel-Engstfeld will erst einmal entspannt Karneval feiern: Er ist Mitglied der KG Regenbogen. Arne Lieb

(RP)
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