E: Start der Spardebatte

E: Start der Spardebatte

uwe-jens.ruhnau

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@rheinische-post.de

Nach zehn Jahren ist das Sparpolster von mehr als einer halben Milliarde Euro aufgebraucht. Will die Landeshauptstadt wirtschaftlich schuldenfrei bleiben, muss sie ihre Ausgaben zurückfahren. Verkäufe von Grundstücken oder Kanälen reichen dafür nicht aus, zudem sollen damit Investitionen in die Schulen gemacht werden. Die Verwaltung hat Sparvorschläge vorgelegt, die Politiker müssen nun sagen, was sie mittragen können und was nicht.

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Um die Kita-Verpflegung und die Düsselferien wird gestritten werden, das ist sicher. Die mächtigen Wohlfahrtsverbände, zurechtgestutzt von einem SPD-Stadtdirektor, werden auf die Barrikaden gehen.

Alles gut, wird die Stadtspitze sagen: Dann macht andere Vorschläge! Und so muss es sein. Unter dem Strich hat das Ergebnis zu stimmen, der Stadtrat legt im Dezember fest, wo der Rotstift angesetzt wird. Nur davonstehlen darf sich keiner in der reichen Stadt Düsseldorf. So handlungsfähig wie heute bleibt die Landeshauptstadt nur, wenn sie nicht neue Schulden anhäuft.

(RP)