Düsseldorf: Städtetag verhandelt über die EM 2024

Düsseldorf: Städtetag verhandelt über die EM 2024

Die Vorgespräche über Düsseldorfs möglichen Auftritt bei der Fußball-Europameisterschaft 2024 bleiben vertraulich - dies teilte das Sportdezernat jetzt der Linkspartei im Stadtrat mit. Diese wollte angesichts von Berichten aus anderen Städten wissen, ob während der Spiele die Rechte von Einwohnern und Händlern eingeschränkt würden, etwa indem Demonstrationen in der Nähe der Esprit-Arena untersagt werden. Die Antwort: Der Fußballweltverband UEFA schreibt vor, dass Bewerber ihre Verpflichtungserklärungen vertraulich behandeln.

Düsseldorf hatte sich bei der Vorentscheidung des Deutschen Fußball-Bunds (DFB) als einer der zehn Austragungsorte durchgesetzt. Nun muss der DFB die Bewerbung einreichen, der Weltverband UEFA will dann am 28. September bekanntgeben, ob die deutsche Bewerbung erfolgreich war. In diesem Fall würden die sogenannten Host-City-Verträge über Rechte und Pflichten der Ausrichterstädte greifen. Diese werden derzeit verhandelt. Der Deutsche Städtetag übernimmt diese Gespräche im Auftrag der zehn Kommunen, zudem ist die Vereinigung der Stadionbetreiber auch mit den Gesprächen über Auflagen für die Esprit Arena betraut. Sollte die Bewerbung erfolgreich sein, müsste Düsseldorf auf eigene Kosten in den Ausbau des Stadions investieren.

(arl)