Gerresheim: Wohnhäuser für mehrere Generationen

Gerresheim: Wohnhäuser für mehrere Generationen

Die vier Häuser im neuen Wohngebiet Am Quellenbusch geben der neuen Siedlung einen besonderen Charakter. Denn eine Gemeinschaft von 27 Familien wird die drei Gebäude mit 28 Wohnungen sowie einem zusätzlichen Gemeinschaftshaus bauen.

Die zuständige Bezirksvertretung 7 genehmigte die Bauvoranfrage. "Wir freuen uns, dass in diesem Projekt das Miteinander von mehreren Generationen ermöglicht werden soll", sagte Bezirksvorsteher Hanno Bremer.

Die Stadt Düsseldorf hatte der Initiative "Qbus" (Anspielung auf Quellenbusch) bei der Suche eines geeigneten Grundstücks geholfen. Der Kaufvertrag ist inzwischen unterschrieben, das Grundstück Eigentum der Initiative. Zehn Familien sind der Kern von Qbus. Sie hatten das Projekt "Wohnen mit Kindern" mit gegründet "und wollen jetzt, wenn die Kinder ausziehen, wieder in einer Gemeinschaft leben", erklärte Martine Richli, Mitinitiatorin von Qbus.

Während die Häuser für das Projekt "Wohnen mit Kindern" von der Wohnungsgenossenschaft Wogedo gebaut und vermietet wurden, haben sich die Mitglieder von Qbus zu einer Eigentümergemeinschaft zusammengeschlossen und zusammen mit Architekt Thomas Lückgen vom Büro werk.um die Wohnhäuser geplant. Sie haben einfache, kubische Formen, die Fassaden sind durch Balkone und Vorsprünge aufgelockert. In einer Tiefgarage mit Anbindung an die Hallesche Straße stehen 28 Stellplätze zur Verfügung.

Energiesparen gehörte zum Konzept. So wird mit Photovoltaik, Solarthermie, ausgeklügelter Lüftung der Standard eines Energie-Passiv-hauses erreicht. Auch eine Holzpellet-Heizung und begrünte Dächer tragen zur Umweltverträglichkeit bei.

Das Gemeinschaftshaus "brauchen wir als Treffpunkt für Kinder, aber auch für Treffen und Aktionen der Gruppe", sagte Richli der Bezirksvertretung. Die Initiative plane zudem, das Gemeinschaftshaus auch für die Nachbarn des Wohnviertels Quellenbusch zu öffnen.

(RP)