Verkehrssicherheit in Düsseldorf Tempokontrollen für die Sicherheit

Düsseldorf · Die Bezirkspolitiker wünschen besonders an der Bockumer Straße Verbesserungen. Das Überholen von Bussen soll durch Schilder unterbunden werden.

Mit drei Anträgen, welche einstimmig verabschiedet wurden, möchte die Bezirksvertretung 5 die Verkehrssicherheit in Wittlaer erhöhen. So bitte das Gremium die Verwaltung, auf der Bockumer Straße zwischen Melbecksweg und der Hausnummer 58 und an der Duisburger Landstraße in der Nähe des Zebrastreifens „Am Kehrbesen“ eine Geschwindigkeitsanzeigetafel (GAT) aufzustellen, um die Anzahl der Geschwindigkeitsverstöße auf diesen Abschnitten in beiden Fahrtrichtungen ermitteln zu können. „Auf Basis der Zahlen können wir dann Maßnahmen erstellen. Eltern und Bürger beschweren sich immer wieder darüber, dass dort zu schnell gefahren wird. Wir können dann sehen, ob das stimmt oder nur subjektive Eindrücke sind“, sagt Antragssteller Oliver Förster (CDU). Er hofft zudem, dass die Tafeln die Autofahrer an das Einhalten der vorgeschriebenen Geschwindigkeit erinnern werden.

Gleichzeitig soll die Verwaltung die Rheinbahn bitten, Schilder an die Bushaltestellen Kalkstraße an der Bockumer Straße zu montieren, welche die Fahrer daran erinnern, dort die Warnblinkanlage einzuschalten. Damit soll verhindert werden, dass Autos die haltenden Busse überholen und dabei Fußgänger gefährden, die vor dem Bus die Straße überqueren.

Die Grünen wollen die Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer auf der Einbrunger Straße erhöhen. Bislang ist dort für Radfahrer nur in Fahrtrichtung Kreisverkehr Wittlaer auf der Fahrbahn ein Schutzstreifen markiert, in Fahrtrichtung Gerichtsschreiberweg ist der Bürgersteig für Radfahrer freigegeben. Dort befürchten die Politiker allerdings Konflikte zwischen den Verkehrsteilnehmern. Sie wollen deshalb einen Vorschlag der Verwaltung umsetzen lassen, der vorsieht, dass Radfahren auch in Richtung Gerichtsschreiberweg auf der Fahrbahn erfolgen soll, „da die hierfür notwendige Grundvoraussetzung – Tempo 30 – bereits vorhanden ist“. Mit gut sichtbaren Piktogrammen auf der Fahrbahn soll darauf hingewiesen werden. Das Markieren eines Schutzstreifens ist nicht möglich, da nach Auskunft der Verwaltung die hierfür notwendige Fahrbahnbreite nicht vorhanden ist.