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Gasthaus Peters in Düsseldorf Wittlaer öffnet wieder im März 2020.

Kommen und Gehen : Gasthaus Peters öffnet bald wieder

In der Traditionsgaststätte soll ab März deutsche Küche angeboten werden.

  Die Wittlaerer vermissen ihre Dorfkneipe, in der sich viele Jahre lang Vereine und Verbände getroffen haben, Feste gefeiert oder einfach nur gemeinsam ein Bier getrunken wurde. Das Warten hat aber bald ein Ende. Nachdem die Traditionsgaststätte „Gasthaus Peters“ im Ortskern von Wittlaer im Sommer schloss, soll das Lokal Anfang März neu eröffnet werden. Bis dahin hat es dann eine gründliche Kernsanierung hinter sich, die allerdings den Charakter des Hauses nicht verändern soll. Elektrische Leitungen und die Sanitäranlagen werden erneuert, Böden verlegt und Decken abgehangen. „Wir wollen, dass das Gasthaus wieder zum Treffpunkt im Ort wird“, sagt der neue Pächter Zion Mazun, der das Unternehmen mit seinem Geschäftspartner Konstantin Klose führt.

Unbekannt in der Düsseldorfer Gastro-Szene sind die beiden gelernten Köche, Mazun ist zudem studierter Betriebswirt, nicht. Sie haben erst vor neun Wochen das Restaurant „Hanz und Franz“ in Flingern eröffnet. Auf das Gasthaus Peters hatte Mazun aber schon vorher ein Auge geworfen, denn seit acht Jahren lebt er in Wittlaer und weiß, wie wichtig das Haus für den Stadtteil ist.

„Die Gaststube soll urig und gemütlich werden und wir werden eine gute deutsche Küche anbieten“, sagt Mazun. Gerichte wie Rouladen, Düsseldorfer Senfrostbraten und Königsberger Klopse werden sich auf der Karte wiederfinden. Die Theke, an der der Gast auch nur etwas trinken kann, bleibt erhalten. Überarbeitet wird aber das Außengelände, das die beiden Betreiber in einen gemütlichen Biergarten verwandeln wollen. Der bisherige Asphalt wird dazu mit Holz abgedeckt und der Spielbereich für Kinder neu gestaltet. Auch der Saal für 80 Personen kann für Feste genutzt werden.

Die traditionelle Karnevalsparty, die nach dem Veedelszug immer bei Peters gefeiert wurde und die dieses Jahr in einem Zelt auf dem Schützenplatz stattfinden wird, soll, wenn es nach Mazun geht, im nächsten Jahr wieder am bewährten Ort stattfinden können. „Ich möchte das Brauchtum fördern. Mein Sohn geht in Wittlaer zur Schule und die Kinder profitieren schließlich auch davon.“