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Auf der Turnhalle in Düsseldorf Wittlaer soll eine Photovoltaikanlage installiert werden.

Energiesparen in Düsseldorf : Sonnenenergie vom Turnhallendach in Wittlaer

Die Voraussetzungen sind gegeben, deshalb wollen die Grünen im Stadtnorden eine Photovoltaikanlage auf die Sporthalle am Grenzweg setzen lassen.

Auf der im September fertiggestellten Sporthalle am Grenzweg könnte eine Photovoltaikanlage installiert werden. Das geht aus einer Antwort der Verwaltung auf eine Anfrage von Waldemar Fröhlich (Grüne) in der Bezirksvertretung 5 hervor. „Der Weg zur Klimaneutralität der Stadt Düsseldorf erfordert auch die Aktivierung von Möglichkeiten zur Stromerzeugung mittels Photovoltaik“, sagt der Politiker.

Auf dem Hallendach wäre der Aufbau einer 750 Quadratmeter großen Anlage möglich, große Umbauten sind dafür nicht erforderlich. „Die Leitungsführung ist an einer Sporthalle relativ leicht, da die vorhandenen Wege mit genutzt werden können“, sagt die Verwaltung. Grundsätzlich sei eine Verpachtung der Fläche möglich, dies wurde vor mehreren Jahren an mehreren Standorten so praktiziert. „Inzwischen haben sich die Rahmenbedingen für den Betrieb dieser Anlagen geändert. So ist zum Beispiel die Vergütung für die Einspeisung des erzeugten Stroms reduziert worden und damit für externe Betreiber weniger rentabel geworden“, erklärt die Verwaltung. Sie kann sich deshalb eher eine Eigennutzung vorstellen, um so den externen Strombezug zu reduzieren.

Waldemar Fröhlich hat ausgerechnet, dass mit einer Photovoltaikanlage rund 7,5 Tonnen CO2 jährlich eingespart werden und Energie für 20 Haushalte erzeugt werden könnte. Nun wollen die Grünen für ihre Idee bei den anderen Fraktionen in der Bezirksvertretung 5 werben und das Gespräch mit den zuständigen Ämtern der Verwaltung führen. „Unseren Kooperationspartner CDU wissen wir schon mit im Boot.“

Die Zweifach-Sporthalle an der Franz-Vaahsen-Grundschule ist bereits heute schon besonders energiesparend. Sie unterschreitet die gültigen gesetzlichen Vorgaben der Energieeinsparverordnung 2016 um 22 Prozent. Die Beleuchtung beispielsweise wird über Präsenzmelder gesteuert und ist in LED ausgeführt, zur WC-Spülung wurde eine Regenwassernutzung eingebaut.