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Rath: Westfalenstraße: Mäßige Note

Rath : Westfalenstraße: Mäßige Note

Schlecht beurteilt wurden bei einer Umfrage der IHK die Bereiche Sauberkeit, Sicherheit und Atmosphäre. Positiv gesehen wird die Vielfalt des Warenangebots aber auch der gute Anschluss an den Personennahverkehr.

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) hatte im Sommer mehr als 300 Kunden und Betriebe zur Situation der Westfalenstraße befragt. Nach der Nordstraße ist sie mit rund 14 400 Quadratmetern Verkaufsfläche und 54 Einzelhandelsbetrieben das zweitgrößte Stadtteilzentrum in Düsseldorf. Wie bereits bei einer Umfrage von 2008 wurde die Straße insgesamt nur mit einer 3,2 benotet.

Gute Verkehrsanbindung

"Hier besteht durchaus Handlungsbedarf und hier gibt es Potenzial zur Optimierung", sagt Sven Schulte von der IHK. Wie bereits vor vier Jahren erhielt die Straße erneut in den Bereichen Sauberkeit, Sicherheit und Atmosphäre schlechte Noten. So wurde das Angebot an Grünflächen beispielsweise von den Kunden mit einer 3,7 und von den Unternehmen mit 3,9 eingestuft und das Angebot an Ruhezonen mit 4,1 bzw. einer 4,5 bewertet. Das führt dazu, dass auch die Zeit, welche die Kunden in dem Einkaufsgebiet verbringen, relativ kurz ist, fast 60 Prozent der Kunden weniger als 60 Minuten hier verweilen.

Positiv, mit einer 2,6, beurteilten die Kunden die Vielfalt des Warenangebotes besonders für den täglichen Gebrauch. Eine weitere Optimierung des Branchenmix wird trotzdem von vielen gewünscht. Vermisst werden nach wie vor weitere Fachgeschäfte. Dennoch lockt das Einkaufszentrum auch viele Kunden (26 Prozent) aus anderen Stadtteilen und 17 Prozent von außerhalb Düsseldorfs an. Und 30 Prozent der Kunden kommen sogar täglich und weitere 30 Prozent der Kunden zwei bis drei Mal in der Woche, um sich auf der Westfalenstraße zu versorgen. Dabei sind fast 50 Prozent der Kunden zu Fuß und über 25 Prozent mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs.

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"Die gute Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr und das gute Parkplatzangebot sind eindeutig Standortvorteile", sagt Schulte. Einen Aspekt der Umfrage, was sich die Rather von der Bebauung des ehemaligen Betriebsgeländes von Sack und Kiesselbach und Paguag erhoffen, konnte von der IHK nicht ausgewertet werden. "Hier gab es einfach zu viele und auch zu gegensätzliche Antworten. Fest steht aber, dass die Leute sehr gespannt sind, was dort passiert und dass sie sich dort eine Einrichtung von Ruhe- und Grünzonen und eine Aufwertung der Atmosphäre wünschen", sagt Schulte.

(RP)