Max Heuer hat das Talent zum Tennisprofi

TC Wersten: Ein Star in der Tennisfamilie

Obwohl Max Heuer erst seit April beim TC 77 Wersten aufschlägt, eilt der Viertklässler der St. Apollinaris Grundschule in Himmelgeist jetzt schon von Erfolg zu Erfolg. Das Vorbild des Neunjährigen ist Rafael Nadal.

Bis vor kurzem hat Max Heuer begeistert Fußball gespielt. Diese Freizeitbeschäftigung ist nicht ungewöhnlich für einen bewegungsfreudigen Neunjährigen. Im Nachwuchsteam der 1. Jugend-Fußball-Akademie Düsseldorf rannte Max dem runden Leder hinterher. Bei der Fortuna schnupperte er am Perspektiv-Kader. Dann allerdings hat sich das Balltalent fürs Tennisspielen entschieden. Und zwar Knall auf Fall. „Ich will Tennis-Profi werden“, lautet jetzt seine Zielsetzung. Ein geeignetes Vorbild für seine anspruchsvolle Sportkarriere hat sich Max auch schon ausgesucht: Rafael Nadal, den spanischen Top-Spieler und aktuellen Weltranglistenersten.

Der Wechsel vom Fußball ausgerechnet zum Tennis kommt allerdings nicht von ungefähr. Mama Julia hat sich schon längst dem weißen Sport verschrieben. Auch Papa Sascha schwingt das Racket. Tennis ist bei den Heuers folglich Familiensache. Neben Sohn Max ist auch dessen vierjähriger Bruder Tim vom Court nicht mehr wegzukriegen.

Obwohl Max erst seit April beim TC 77 Wersten aufschlägt, eilt der Viertklässler der St. Apollinaris Grundschule in Himmelgeist auf Anhieb von Erfolg zu Erfolg. 13 Turniere, elf Platzierungen, zwei Viertelfinalteilnahmen, dreifacher Clubmeister und sogar schon ein Fairnesspokal als Sonderauszeichnung gehören zu seiner bemerkenswerten Trophäensammlung. Ein beachtlicher dritter Platz ist am Sonntag bei einem Turnier in Mühlheim hinzugekommen. Im Halbfinale hatte sich der Düsseldorfer dem späteren Endspielsieger mit 5:7/5:7 nur äußerst knapp geschlagen geben müssen.

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„Seine Entwicklung ist enorm“, staunt Mama Julia Heuer, die beim TC 77 auch als Jugendwartin engagiert ist. Und besonders erstaunlich ist, dass sich Max seine technischen Qualitäten weitgehend selbst beigebracht hat. „Abgeguckt von Rafael Nadal“, wie Max, das Naturtalent, freimütig einräumt. Trainingsfleiß gehört dazu. Selbst Liegestütze und Sprintübungen beim Konditionstraining findet Max keineswegs langweilig. „Wenn ein Kind aus freien Stücken mit viel Ehrgeiz Sport betreibt, ist das gut für die Persönlichkeit“, betont Mama Julia. Eine zusätzliche Betreuung durch Trainer Dirk Schaper beim Bezirkstraining des Tennisverbandes Niederrhein rundet das wöchentliche Übungsprogramm ab.

Wenn Max einmal nicht auf dem Tennisplatz steht, dann trifft er sich zwecks Zeitvertreib gern mit Freunden. Sport ist in der Schule sein Lieblingsfach. Wen wundert’s? „An guten Tagen erwische ich jeden Ball“, behauptet der „Mini-Nadal“, wie ihn die Clubmitglieder beim TC 77 nennen, von sich selbstbewusst. Wenn’s hingegen mal nicht so läuft, landet die gelbe Filzkugel verflixterweise oft im Netz.

Neben weiteren Turnieren fiebert der Neunjährige im nächsten Jahr besonders den Ferien entgegen. Dann nämlich fliegt die Familie in den Urlaub nach Mallorca, wo der Nadal-Fan eine Woche lang die berühmte Tennisakademie seines Idols besuchen darf. „Mama und ich hatten die Idee dazu“, verrät Max Heuer voller Vorfreude.

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