Wersten: Pilger reisen zum Weltjugendtag

Aus dem Düsseldorfer Rheinbogen sind in Panama sechs junge Leute und Pater George Njonge dabei.

Anfang der Woche ist es losgegangen. Das Ziel hieß Panama. Für Pater George Njonge und sechs Jugendliche der Seelsorgeeinheit Düsseldorfer Rheinbogen verlief die Anreise am Dienstag problemlos. Im Gegensatz zu einer Teilnehmergruppe aus Köln flogen sie über Zürich zum Weltjugendtag. Deswegen bremste sie der Streik am Frankfurter Flughafen nicht aus. Ein Jahr lang bereiteten sich die jungen Pilger auf die große Reise vor. „Beim nächsten Weltjugendtag dabei zu sein, stand schon fest, nachdem einige Jugendliche in Krakau 2016 dabei gewesen sind“, sagte Martin Philippen, Vorsitzender des Pfarrgemeinderats in Holthausen. Seine Tochter Simone ist mit in Panama.

Begegnungen mit Gott und der Welt stehen für die jungen Düsseldorfer auf dem Programm. Mit verschiedenen Aktivitäten sammelten sie schon im Vorfeld Spenden in der Gemeinde für die Finanzierung der Reise. „Es gab dazu immer wieder Gelegenheit, bei unseren Pfarrfesten beispielsweise“, sagt Pastoralreferent Martin Kürble.

Beim Neujahrsempfangs am heutigen Samstag, 19. Januar, ab 18 Uhr, im Pfarrheim von St. Joseph an der Ritastraße wollen sich die jungen Pilger einmal direkt melden –das Internet macht es möglich – und sollen etwas vom Weltjugendtag in die Heimatgemeinde trage. Das Programm des Weltjugendtages ist zweigeteilt. Es beginnt mit der Woche der Begegnung. Diese Tage finden im ganzen Austragungsland statt. Die jungen Pilger aus dem Düsseldorfer Süden verbringen diese Zeit in Gastfamilien in der Gemeinde Parroquia Sacrada Familia, Bistum David in der Stadt David. Sie bekommen Einblicke in das Alltagsleben und die Kultur des Gastgeberlandes. Die ersten Nachrichten, die die Daheimgebliebenen jetzt erreichten, zeigen Sonnenschein, blauen Himmel und gute Laune. „Es klappt alles sehr gut“, sagte Martin Philippen.

Vom 22. bis 27. Januar geht es für die Jugendlichen zu den gemeinsamen großen Veranstaltungen des Weltjugendtages (WJT) in Panama. Dort steht dann auch als Höhepunkt die große gemeinsame Messe mit Papst Franziskus am 24. Januar auf dem Programm. Neben einem großen Eröffnungsgottesdienst gibt es Workshops, Konzerte und viele kulturelle Veranstaltungen. Glaubensfragen stehen dabei im Mittelpunkt. „Für die jungen Menschen ist das wichtig, sie erleben ihren Glauben ganz aktiv“, sagte Martin Philippen.

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