Frederic Dahmen macht in seinem Wattwerk in Wersten Radfahrer fit – vom Hobbysportler bis zum Profi.

Mein Laden : Frederic Dahmen, der Fahrrad-Guru aus Wersten

Frederic Dahmen macht in seinem Wattwerk Radfahrer fit – vom Hobbysportler bis zum Profi.

Es war kein schöner Moment, als der ehrgeizige junge Radfahrer Frederic Dahmen sich eingestehen musste, dass es bei ihm nicht reichen wird: „Mir wurde klar, ich werde nicht der nächste Erik Zabel“, sagt er heute, acht Jahre später. Trotzdem hat er seine Leidenschaft zum Beruf gemacht: In seinem Wattwerk hilft Dahmen anderen dabei, dem Traum von der Profi-Karriere näher zu kommen – oder zumindest, die eigene Leistung zu verbessern.

Ursprünglich gegründet hat Dahmen das Wattwerk in Nievenheim bei Dormagen, seit 2016 hat er sein Geschäft an der Kölner Landstraße 126. Die Liebe habe ihn nach Düsseldorf gezogen, verrät er. Aber auch geschäftlich hat sich der Umzug gelohnt. Die Lage in Wersten sei hervorragend, außerdem: „Konkurrenz im engeren Sinne habe ich in Düsseldorf fast nicht“, sagt Dahmen. Er bietet das Gesamtpacket zur Leistungsverbesserung im Ausdauersport an, der Fokus seiner Arbeit liegt nach wie vor auf dem Radsport. Im Wattwerk werden die drei Leistungsbereiche Bikefitting, Diagnostik und Trainingsberatung angeboten. „Beim Bikefitting helfe ich, das Fahrrad auf den Sportler anzupassen“, sagt Dahmen, der vor der Gründung des Wattwerks Gesundheitswesen studiert hat. Denn dabei gibt es mehr zu beachten als Sattel- und Lenkerhöhe, zumindest wenn man sportlich unterwegs sein will.

Im Bereich Diagnostik misst Dahmen mit Hilfe eines Computers, der ans Fahrrad angebracht wird, die Leistung, die der Sportler aufs Pedal bringt. Außerdem kann er den Atem und das Blut analysieren. „Diese Werte zu haben, ist wichtig, um einen fundierten Trainingsplan zu erstellen“, sagt er. Ausdauer und Kraft sind die wichtigsten Parameter für einen erfolgreichen Radsportler, und die kann er mit seinen Methoden bestimmen und ihre Entwicklung verfolgen. „Früher hat man einfach die gefahrenen Zeiten gemessen, aber das brachte keine genauen Ergebnisse“, erzählt Dahmen. Wind, Gelände und persönliche Tagesform hätten einen zu großen Einfluss gehabt.

Und dann gibt es noch die Trainingsberatung. Gemeinsam mit seinen Kunden erarbeitet Dahmen ein Ziel: Will der Kunde sich für einen bestimmten Wettbewerb qualifizieren, seine Leistung über einen längeren Zeitraum verbessern? „Da muss man realistisch sein“, sagt Frederic Dahmen. Neben dem Training auf dem Fahrrad stehen dann auch Kraftübungen und ein Ernährungsplan auf dem Programm.

Die Menschen, die Dahmens Leistungen in Anspruch nehmen, sind sehr verschieden. „Ich habe Profisportler, die sich voll auf das Training konzentrieren und 30 Stunden in der Woche im Sattel sitzen“, erzählt der Inhaber des Wattwerk. Dann gebe es aber auch Menschen, die ihr Hobby, das Radfahren, mit Beruf und Familie abstimmen müssen. „Die können natürlich nicht so schnell Erfolge erzielen“, sagt Dahmen. Der Großteil seiner Kunden, gehört zu dieser Kategorie.

Unterstützt wird er bei seiner Arbeit durch seinen Mitarbeiter Thatchai Pinyou, einen Studenten, der selbst erfolgreicher Radler ist. Gemeinsam betreuen sie derzeit etwa 25 Kunden, unter anderem ein Profi-Team aus Köln.

Info Frederic Dahmen ist erreichbar per Mail an info@wattwerk.cc

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