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Düsseldorf: Werstener Seniorenheim läuft nach Brand wieder normal

Feuerwehr musste Feuer in Lichtschacht löschen : Im Werstener Seniorenheim läuft nach Brand wieder alles normal

Wegen eines brennenden Lichtschachtes hatte die Feuerwehr am Montagmittag zu einem Seniorenheim nach Wersten ausrücken müssen. Nach 90 Minuten war das Feuer gelöscht.

(rö) Der Schreck saß den 132 Bewohnern und der Belegschaft des Seniorenheimes an der Gertrud-Woker-Straße, das von der Gruppe Pro Seniore betrieben wird, am Dienstag noch in den Knochen. Am Montagnachmittag gegen 14 Uhr war die Feuerwehr durch die hauseigene Brandmeldeanlage alarmiert worden, weil ein Lichtschacht am Gebäude in Brand geraten war. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an, da schwarzer Rauch über der Einrichtung lag. Die Einsatzkräfte hätten die Flammen in kurzer Zeit löschen können und so ein Übergreifen des Brandes auf weitere Kellerräume verhindert, berichtete die Feuerwehr. Nach 90 Minuten war der Einsatz beendet.

Ein Tag später läuft der Betrieb im Haus aber wieder normal. „Der Rauch ist nicht in die Innenräume gezogen, deswegen gibt es keine Einschränkungen für unsere Bewohner. Heizung, Wasserversorgung, alles funktioniert“, berichtet Pro-Seniore-Pressesprecher Peter Müller. Die Bewohnerin (91), die mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vorsorglich ins Krankenhaus gebracht worden war, sei am gleichen Nachmittag in die Einrichtung zurückgekehrt. Müller geht davon aus, dass sich Laub, das sich in einem außen gelegenen Lichtschacht gesammelt hatte, in Brand geriet. „Vielleicht sogar durch eine weggeworfene Zigarette.“ Das muss nun aber noch geklärt werden. Weil Plastikteile Feuer fingen, habe es auch eine starke Rauchentwicklung gegeben. „Dass nichts passiert ist, war wirklich Glück im Unglück“, sagt Müller.