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Düsseldorf: Videokonferenz für Neubau der Feuerwache in Wersten

Neubau an der Werstener Friedhofstraße geplant : Videokonferenz für Neubau der Feuerwache in Wersten

Am 9. Juni können sich Interessierte online oder am Telefon an der Videokonferenz beteiligen und dabei dann auch Fragen stellen. Allerdings muss man sich bis 8. Juni dafür per E-Mail anmelden. Dann gibt es die Zugangsdaten.

Corona verändert auch die Mitwirkungsmöglichkeiten der Bürger bei Bauprojekten der öffentlichen Hand. Die Zeiten von persönlichen Workshop-Verfahren und öffentlichen Anhörungen ist erstmal vorbei. Jetzt soll digital mitgeplant werden. Das ist auch bei einem Projekt der Fall, in dem es im Vorfeld schon Protest der Anwohner gegeben hat: Dem Neubau der Feuer- und Rettungswache 7 und eines Zentralen Betriebshofs des Gartenamtes auf einem städtischen Grundstück an der Werstener Friedhofstraße. Alle Interessierten können sich nun vom Sofa aus bei einer Informationsveranstaltung informieren: am Dienstag, 9. Juni, 17 Uhr, in Form einer Live-Videokonferenz.

Auf einer 20.000 Quadratmeter großen Fläche soll zwischen der Werstener Friedhofstraße und der Hügelstraße eine neue Feuerwache und ein Zentraler Betriebshof des Gartenamtes entstehen. Der Neubau der Rettungswache für den Düsseldorfer Süden wird laut Stadt erforderlich, da der jetzige Standort nicht mehr den Anforderungen entspricht. Gleichzeitig wird die Möglichkeit genutzt, mehrere Betriebshöfe des Gartenamtes an einem neuen zentralen Standort zusammenzuführen, der zudem eine optimale Verkehrsanbindung für das Einsatzgebiet bietet.

Bürger haben die Möglichkeit, sich bis Montag, 8. Juni, 18 Uhr, per E-Mail an Feuerwache.Wersten@zebralog.de zu der Veranstaltung anzumelden. Die Videokonferenz findet über die Software Zoom statt; die Zugangsdaten zur Konferenz werden nach der Anmeldung übermittelt. Interessierte sollten über einen Computer, ein Smartphone oder ein Tablet verfügen, um sich zuzuschalten. Eine Zuschaltung per Telefon ist auch möglich.

Bei dieser Videopräsentation werden die Planungen und die nächsten Schritte vorgestellt. Die Bürger haben die Möglichkeit, Fragen zu stellen, auf die die Verantwortlichen live antworten werden. Ein besonderes Augenmerk wurde seitens des Amtes für Gebäudemanagement bereits bei den Vorplanungen auf den Schutz der an das Baugrundstück angrenzenden Nachbarbebauung gelegt, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt: „Dank intensiver Untersuchungen konnte bereits ein erstes Konzept von baulichen und organisatorischen Schutzmaßnahmen – wie beispielsweise Ausrichtung der Gebäude, Anpassung der Betriebsabläufe oder Schallschutzwände – entwickelt werden. Eine besondere Regelung des Verkehrs und des Einsatzes von Alarmsignalen ist vorgesehen.“ Die Bauvoranfrage ist eingereicht. Der Rat soll bis Ende des Jahres entscheiden. Die derzeitige Zeitplanung sieht einen Baubeginn für das erste Quartal 2023 und die Fertigstellung für das dritte Quartal 2024 vor.