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Düsseldorf: Fußball-Profi Lars Stindl zu Besuch bei der Arche in Wersten

Einrichtung zur Betreuung benachteiligter Kinder : Fußball-Profi Lars Stindl zu Besuch bei der Arche

Der elfmalige Nationalspieler und Bundesligaprofi aus Mönchengladbach schaute sich in Wersten die Räumlichkeiten der Arche an. Stindl war Pate einer besonderen Klick-Challenge.

Nicht jeder kann von sich behaupten, mal mit dem elfmaligen Fußball-Nationalspieler und Profi bei Borussia Mönchengladbach, Lars Stindl, zusammen gespielt zu haben. Die Kinder, die regelmäßig in die Arche auf dem Werstener Feld kommen, können das jetzt. Stindl kickte bei seinem Besuch der Einrichtung des christlichen Kinder- und Jugendwerks, das sich um benachteiligte Kinder kümmert, ein paar Minuten mit. Der 32-Jährige wollte die Düsseldorfer Arche auf jeden Fall sehen, war er doch im Rahmen des „Arche Cup‘s 2021“ und der Initiative „MJ4K – My Jersey 4 Kids“ Pate der Werstener Kinder.

Der ehemalige Fußballprofi Maik Franz, der schon für Eintracht Frankfurt und Hertha spielte, hatte Projekte aufgelegt, mit denen es Spenden während der Corona-Krise von zahlreichen Fußballprofis und Partnern gab. „Maik hat ein paar Fußballer gesucht, die ihm helfen. Als er mich gefragt hat, war sofort klar, dass ich dabei bin“, erzählt Stindl. „Weil ich mit meiner Familie in Düsseldorf lebe, lag es auf der Hand, dass ich die Patenschaft für die Arche hier übernehme.“

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Für die Werstener Jungen und Mädchen und Arche-Leiterin Kristine Shahinmehr war das eine Überraschung: „Dass Lars unser Pate geworden ist, hat uns sehr gefreut.“

Im Arche-Cup, einem Online-Klickturnier, indem jeder Klick mit der Computermaus gezählt wurde, kamen die Werstener bis ins Halbfinale. „Wir haben uns gegen einige der großen Arche-Standorte in Deutschland durchgesetzt“, sagt Shahinmehr, die richtig stolz ist auf ihr Team. „Ich habe von meinen Arche-Kindern auch noch nachts Nachrichten bekommen, dass sie gerade wieder zehnmal geclickt haben.“

Die Kids am Werstener Feld scheinen also eine eingeschworene Gemeinschaft zu sein. Das stellte auch Stindl bei seinem Besuch fest. Der Fußball-Profi ließ sich alles zeigen: Kreativraum, Toberaum, Kinderpartyraum, Teen-Raum, Küche sowie Ess- und Spielbereich. „Das Haus ist echt top“, findet Stindl. „Für Kids, die es nicht leicht haben und durch die Pandemie noch mehr Probleme durchleben müssen, ist es ein Traum.“

Es wäre nicht für jeden Fußballprofi eine Selbstverständlichkeit, den Termin wahrzunehmen. Mit seinen Gladbachern war Stindl am Abend zuvor im Pokal in Kaiserslautern unterwegs und erst um vier Uhr morgens zu Hause. „Ich bin wenig Schlaf gewöhnt. Jeden Morgen spätestens um acht steht eines meiner Kinder am Bett und sagt ‚Papa, es ist schon hell’.“ Stindl, der bei seinem Besuch am Dienstagnachmittag geduldig alle Fragen beantwortete, hat jetzt in Wersten bestimmt ein paar neue Fans.