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Düsseldorf: Ankündigung Mobile Redaktion in Wersten

Mobile Redaktion : In Düsseldorf-Wersten kann man mehr als Wohnen

Der Stadtteil hat viele Geschäfte und eine aktive Bürgerschaft. Es mangelt vor allem an Parkplätzen. Am Samstag kommt die Mobile Redaktion der Rheinischen Post an die Kölner Landstraße/Ecke Guerickeweg.

Wersten ist mit mit über 27.000 Einwohnern der bevölkerungsreichste Stadtteil im Düsseldorfer Süden. Verkehr und Wohnen bestimmen auf den ersten Blick das Viertel, mit dem Außenstehende oft relativ wenig zu verbinden wissen. Doch die Werstener fühlen sich wohl in ihrem Viertel – auch wenn es einige Punkte gibt, bei denen Handlungsbedarf besteht.

Verkehr Zwei große Verkehrsachsen bestimmen das Bild: Die Kölner Landstraße führt von der Innenstadt in Richtung Benrath; die Straßen Werstener Feld sowie Ickerswarder Straße sind die Verbindung zwischen Eller und Himmelgeist. Verkehrsprobleme gibt es vor allem am Werstener Kreuz. Dieses gilt als einer der unübersichtlichsten Verkehrsknotenpunkte der Stadt.

Außerdem gibt es immer wieder Beschwerden von Anwohnern der Gassen rund um die Benninghauser Straße, wo Laster auf dem Weg zum Industriegebiet Bordsteine und geparkte Autos beschädigen.

Parken Anwohner und Besucher beklagen immer wieder die Parksituation, vor allem auf und rund um die Kölner Landstraße. Dort fehlt es an Parkmöglichkeiten für die Kunden der Geschäfte, die Parkplatzsuchenden weichen in die Nebenstraßen aus und konkurrieren dort mit den Anwohnern.

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Manchmal wird auch auf der Straße in zweiter Reihe geparkt, was den Auto- und Bahnverkehr teils erheblich behindert. Auch Fahrradfahrer wünschen sich mehr Abstellmöglichkeiten im Stadtteil.

Einkaufen Die Geschäfte in Wersten konzentrieren sich entlang der Kölner Landstraße. Das Angebot ist vielfältig, seit etwa einem Monat gibt es auch wieder eine Drogerie. Ein solches Angebot fehlte seit der Schlecker-Pleite 2012 im Stadtteil.

Öffentliche Toilette Bereits seit Jahren besteht im Stadtteil die Diskussion um die Errichtung einer öffentlichen Toilettenanlage. Die Stadt prüft derzeit die Möglichkeiten, eine Entscheidung wird noch in diesem Jahr erwartet.

Lokalpolitiker fordern die öffentliche Toilette vor allem mit Blick auf die zahlreichen Pendler, die das Werstener Kreuz täglich passieren. Bisher gibt es in Wersten mehrere Teilnehmer der Aktion „Nette Toilette“, bei denen Besitzer von Geschäften und Restaurants ihre sanitären Einrichtungen für Passanten zur Verfügung stellen und dafür von der Stadt unterstützt werden.

Gemeinschaft Für viele Menschen ist Wersten hauptsächlich ein Stadtteil zum Wohnen. Dies will die Initiative Wir-Quartier Wersten ändern. Unter der Leitung von Dorothee Linneweber engagieren sich Anwohner im Südosten Werstens für ihren Stadtteil. Es werden beispielsweise Bienenwiesen gepflanzt, Feste gefeiert und der öffentliche Raum verschönert, um auf diese Weise die Anwohner zu aktivieren und die Nachbarschaft lebenswerter zu gestalten. Das Projekt läuft noch bis 2021; es gibt wöchentliche Treffen.
Vereine In Wersten sind viele Bürger für ihr Viertel engagiert. Der Heimatverein Werstener Jonges, die Werbegemeinschaft Wir in Wersten und die wohltätige Initiative Don-Bosco-Stiftung – mit Herz und Hand für Wersten sind einige Beispiele dafür, wie sehr sich die Werstener für ihren Stadtteil, das lokale Brauchtum und die Menschen vor Ort einsetzen.