Düsseldorf-Süd: Autobahndreieck: Bis 2017 wird gebaut

Düsseldorf-Süd: Autobahndreieck: Bis 2017 wird gebaut

Derzeit ist die nördliche Auffahrt am Autobahndreieck Düsseldorf-Süd gesperrt. Weitere Beeinträchtigungen folgen.

Das Autobahndreieck Düsseldorf-Süd wird derzeit ausgebaut. Damit die verschiedenen Verkehrsströme dort nicht mehr wie bislang aufeinandertreffen und sich die Autos stauen, werden die unterschiedlichen Abfahrten in Zukunft voneinander getrennt verlaufen. Die kurzen Stücke der A 46 innerhalb des Kreuzes, die derzeit in beiden Richtungen noch zweispurig sind, sollen auf drei Fahrbahnen erweitert werden. 26 Millionen Euro sind für das Projekt veranschlagt. Bis die Bauarbeiten, die voraussichtlich bis 2017 dauern werden, abgeschlossen sind, müssen Autofahrer mit Behinderungen rechnen. Seit Sonntag ist die Auffahrt von der A 46 auf die A 59 und damit die Überleitung von Wuppertal in Richtung Leverkusen komplett gesperrt. Wer nach Leverkusen muss, kann in Eller abfahren und von der Gegenrichtung auf die A 59 gelangen.

Für die Autofahrer bedeutet das einen noch zäheren Verkehrsfluss auf dem ohnehin vielbefahrenen Autobahnstück. Vor allem der Berufsverkehr ist betroffen. So staute sich der Verkehr auf der A 46 am Montagmorgen teilweise bis zum Sonnborner Kreuz. Ortskundige versuchen die Baustelle ab Kreuz Hilden zu meiden, so dass es innerorts zu den Stoßzeiten noch voller werden kann. Gesperrt ist die Abfahrt voraussichtlich fünf Wochen.

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Die Arbeiten am nördlichen Zubringer sind der erste Schritt bei den Bauarbeiten. Als zweites wird die südliche Abfahrt von der A 46 auf die A 59 gesperrt. Letzter Bauabschnitt ist die Verbreiterung der A 46 von vier auf sechs Spuren. "Das ist das letzte Nadelöhr", sagt Laurenz Braunisch vom zuständigen Landesbetrieb Straßenbau NRW. "Dann wird die A 46 durchgängig sechsspurig sein." Durch den Umbau sollen die Verkehrsströme, die sich am Autobahndreieck aus mehreren Richtungen treffen, "entflochten" werden. So sollen die Autofahrer, die in Hassels am Schönenkamp in Richtung Wuppertal auf die A 46 fahren, einen eigenen Zubringer erhalten und nicht mehr auf den Verkehrsstrom treffen, der aus Richtung Neuss kommend auf die A 59 abfährt. Im nördlichen Teil wird es für die Abfahrt Eller ebenfalls eine eigene Anschlussstelle geben. Bei der letzten Etappe der Arbeiten — der Erweiterung der Fahrbahnen — sei mit den größten Behinderungen zu rechnen, schätzt Laurenz Braunisch. Auch bis dahin werde es immer mal wieder zu Sperrungen kommen. Immerhin: Wenn alles fertig ist, soll der Verkehr in alle Richtung ungehindert fließen können, "dann ist das Autobahndreieck kein Störpunkt mehr."

(RP)
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