Wersten : 24-Stunden-Aktion im Rheinbogen

"Gott tut gut" ist das Motto der Veranstaltungen zum Tag des Ewigen Gebets

Bedürftige bedienen, Trauernde trösten, junge Menschen begeistern und Passanten begegnen - für die katholischen Gläubigen der Seelsorgeeinheit Düsseldorfer Rheinbogen findet der Tag des Ewigen Gebets diesmal nicht hinter Kirchenmauern statt. Es wird bei der Aktion auf die Straße und zu den Menschen getragen. Die rund 200 ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter schwärmen seit gestern Nachmittag bis heute 18 Uhr aus. Im Pfarrsaal St. Maria Rosenkranz ist zum Start des Aktionstages das Buffet vom Chor Gaudete und den Frauen der KFD angerichtet für Bedürftige und Familien. Gesten kamen rund 150 Personen zu der Tagel. "Wir haben dazu Einladungskarten in unserer Lebensmittelausgabe verteilt", sagt Schwester Christine von den Vinzentinerinen. Eine Mutter mit zwei Kindern freut sich. "Wir sind zum ersten Mal hier", sagt sie.

Auch ein besonderes Angebot für Trauernde richtet die Seelsorgeeinheit aus. "Gott schenkt Halt" hieß es mit besondere Aktionen in der St. Joseph Kirche in Holthausen, wo die Trauernden ihre Gedanken formulieren und niederschreiben konnten. Mit Einbruch der Dunkelheit starteten über 100 Familien der Kommunionkinder zu einer Taschenlampenwanderung im Himmelgeister Rheinbogen, um Heilige zu entdecken. Mit der Band "Pray" feierten Jugendliche ihren Glauben.

  • Radevormwald : Reformierte Kirchengemeinde organisiert "Tag des Gebets"
  • Auf diesem unbefestigten Platz direkt an
    Viele Maßnahmen für Klimaneutralität in Düsseldorf geplant : Platz für neue Bike+Ride-Anlage gefunden
  • Seit 2018 müssen Seniorenheime in NRW
    Derzeit leben dort noch 14 Bewohner, 61 waren es bei einer Vollbelegung : Caritas schließt das Klara-Gase-Altenheim
  • Katia Randazzo hatte als 20-Jährige die
    Kommen und Gehen in Düsseldorf : Italienische Süßwaren in Wersten
  • Kölner Aktion „Eine Nacht mit Obdachlosen“ : „Es kann jeden treffen“
  • Auf der Schadowstra§e verteilten Jasmin (l.)
    Corona-Pandemie in Düsseldorf : So liefen die 2G-Kontrollen im Handel

"Wir haben ein Programm, dass sich bewusst nicht nur an die Gläubigen der Gemeinde richtet, sondern das Ziel hat, Jesus ohne besonders Ritual, sozusagen auf Augenhöhe zu begegnen", sagt Pastoralreferent Martin Kürble.

Heute Vormittag erwartet die Passanten auf dem Kamper Acker in Holthausen ein "heiliges Zelt". Neben einer Fotoausstellung mit Großportraits von Bewohnern der Stadtteile gibt es dort die Möglichkeit für Gebete und Gespräche.

(sime)