Heerdt: Warten auf die Lärmschutzwand

Heerdt : Warten auf die Lärmschutzwand

Die Kevelaerer Straße zwischen Handweiser und Autobahnkreuz Meerbusch ist eine der meistbelasteten Straßen im linksrheinischen Düsseldorf. Deshalb hat die Stadt bereits 2009 eine fünf Meter hohe Lärmschutzwand an der Flanke der Wohnsiedlung Grünau vorgesehen. Dort sind 450 Einwohner täglich dem Lärm von etwa 80 Dezibel ausgesetzt. Die Kosten wurden mit 900 000 Euro beziffert. Doch bis heute ist nichts geschehen. Grund für die SPD-Fraktion der Bezirksvertretung, nachzufragen, wann denn mit der Realisierung des Lärmschutzes zu rechnen sei. Eine Antwort konnte die Verwaltung noch nicht geben, nur soviel, dass das Thema auf der Tagesordnung der kleinen Lärmkommission stehe.

Mit dem Masterplan "Reduzierung des Straßenlärms" will die Stadt die akustischen und gesundheitlichen Belastungen der Bürger reduzieren. Jährlich sollten dafür 1,5 Millionen Euro zusätzlich im städtischen Haushalt bereitgestellt werden. Schließlich wurde festgestellt, dass rund 18 Prozent der Düsseldorfer an Straßen mit einem täglichen Lärmpegel von mehr als 70 Dezibel wohnen.

(RP)
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