Düsseldorf-Vennhausen: Anwohner räumen Freiheitplatz auf

Ehrneamtler in Düsseldorf : Anwohner räumen Freiheitplatz auf

Ein bisschen enttäuscht waren die beiden Vennhauser, dass es keine Helfer gab. Dabei gibt es immer wieder Klagen über den kleinen Platz mitten im Stadtteil. Initiatorin Eva-Maria Schwaderlapp will aber weitermachen.

Trostlos, dreckig und wenig genutzt: Der Freiheitplatz ist nicht sonderlich beliebt bei den Menschen im Stadtteil. Unter dem Motto „Wir machen den Freiheitplatz sauber“ wollte sich Eva-Maria Schwaderlapp für ihren Stadtteil engagieren. Obwohl sie mit dieser ersten Aktion am Interesse der Vennhauser gescheitert ist, will die gebürtige Düsseldorferin so einfach nicht aufgeben.

„Der Freiheitplatz hier in Vennhausen ist eigentlich ein schöner Ort. Leider sieht er momentan sehr heruntergekommen aus“, sagte Eva-Maria Schwaderlapp am Samstagmorgen um 10 Uhr und zeigte auf die von Unkraut befallenen Grünflächen. Gemeinsam mit der von Jürgen Grundmann und Evelyn Prüfer gegründeten Initiative „Vennhausen lebt“, hatte sie übers Internet zu einer Aufräumaktion am Freiheitplatz gerufen. „Aber anscheinend ist das den Vennhausern nicht so wichtig“, ergänzte die pensionierte Beamtin als sie zum vereinbarten Treffpunkt alleine mit ihrem Mann Eckhard Bartling auf dem Platz stand. Mit Gartenwerkzeug und Handschuhen bewaffnet, kümmerten sich die beiden um die gröbsten Arbeiten und konnten zumindest einen kleinen Erfolg verbuchen.

Enttäuscht war Schwaderlapp über die schlechte Resonanz in ihrem Stadtteil trotzdem. „Mit 20 Leuten wären wir hier innerhalb von 30 Minuten fertig gewesen, so konnten wir es immerhin ein bisschen hübscher machen.“ Die Flinte ins Korn werfen möchte Schwaderlapp aber nicht – ganz im Gegenteil. „Wir werden zu so einer Aufräumaktion auch in Zukunft noch mal aufrufen. Da werden wir im Vorfeld versuchen, mehr Werbung für diesen Tag zu machen.“

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