Aktion im Gemeindehaus an der Angerstraße in Urdenbach Offenes Impfangebot an drei Adventswochenenden

Düsseldorf · Niedergelasse Ärzte wollen mit der Aktion helfen, die Zahl der Geimpften zu erhöhen. An den drei Adventswochenenden ab dem 3. Dezember ist die Impfstation zwischen 9 und 18 Uhr geöffnet. Impfwillige können keine Termine machen. Jeder muss sich in die Schlange stellen.

 Im Urdenbacher Gemeindezentrum wird es bis Weihnachten an drei Wochenenden insgesamt neun Impftage geben.

Im Urdenbacher Gemeindezentrum wird es bis Weihnachten an drei Wochenenden insgesamt neun Impftage geben.

Foto: dpa/Soeren Stache

An den drei Adventswochenenden ab Freitag, 3. Dezember, wird es im Gemeindehaus der evangelischen Gemeinde in Urdenbach an der Angerstraße 77 ein offenes Adventsimpfen geben. An den drei Freitagen, Samstagen und Sonntagen wird jeweils von 9 bis 18 Uhr ohne Terminvergabe durch die Belegschaft der privatärztlichen Praxis Dres. Jap vom Benrather Schlossufer, die durch Mediziner-Kollegen unterstützt wird, geimpft. Angeboten werden Erst- , Zweit- und Drittimpfungen.

Am ersten Wochenende, davon geht Angelika Jap derzeit aus, wird vor allem der mRNA-Impfstoff Moderna zur Verfügung stehen. Ob bei den weiteren Terminen mehr Biontech zum Einsatz kommen wird, kann Jap noch nicht abschätzen. Doch sie wirbt für Moderna: „Das ist die große Schwester von Biontech.“ Sogar eine Kreuzimpfung von Moderna und Biontech habe für die Geimpften Vorteile. Vor Ort wird nach den Empfehlungen der ständigen Impfkommission geimpft: Wer doppelt mit Astrazeneca geimpft wurde, wird ab dem vierten Monat geboostert, die mRNA-doppelt-Geimpften ab dem fünften Monat. Jap weist daraufhin, dass für die Impfung keine Kosten anfallen. Damit es schneller geht, bittet sie, dass der Anamnese- und der Aufklärungsbogen vorab ausgedruckt und unterschrieben mitgebracht werden (www.rki.de).

Jap freut sich, dass die evangelische Gemeinde sofort bereit war, die Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen. „Wir haben uns Dienstag getroffen und alles besprochen.“ Sie rät dazu, nicht mit dem Auto anzureisen, da es um die Angerstraße so gut wie keine Parkplätze gibt.

In ihrer eigenen Praxis werden die bereits mit Termin hinterlegten Impfungen noch abgearbeitet, neue werden aber ersteinmal mit Hinweis auf das offene Impfangebot nicht oder nur in Notfällen gemacht, wenn etwa Patienten nicht in der Lage sind, sich in eine Schlange zu stellen.